Tourist will Elefanten fotografieren und wird zu Tode getrampelt

Johannesburg (Südafrika) - In einem Nationalpark in Südafrika ist ein Tourist aus Spanien von einem Elefanten getötet worden.

Ein Elefant steht zwischen Bäumen im Pilanesberg-Nationalpark.
Ein Elefant steht zwischen Bäumen im Pilanesberg-Nationalpark.  © GIANLUIGI GUERCIA/AFP

Wie die Polizei und die Nationalpark-Behörde am Dienstag mitteilten, war der 43-jährige Mann im Pilanesberg-Nationalpark nordwestlich von Johannesburg aus seinem Auto gestiegen, um Elefanten zu fotografieren. Einer der Elefanten attackierte den Mann und trampelte ihn zu Tode.

Der Spanier war den Angaben zufolge am Sonntag mit seiner Verlobten und zwei weiteren Frauen in einem Privatauto in dem etwa 50.000 Hektar großen Nationalpark unterwegs gewesen.

Als sie vier Elefanten, darunter auch ein Elefantenbaby, erblickten, stieg der Mann aus dem Auto aus und ging auf die Tiere zu, um Fotos zu machen. "Die Elefanten haben ihn angegriffen und getötet", sagte der Polizeisprecher Sabata Mokgwabone.

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Pieter Nel von der Nationalpark- und Tourismusbehörde in der Provinz Nordwest sagte, die Leitkuh der Elefantenherde sei "unruhig" geworden, als der Mann auf sie zugekommen sei. Es sei "normal", dass Elefanten "ihre Jungen verteidigen". "Viele Touristen sind sich der Gefahr nicht bewusst und wissen nicht, wie gefährlich diese Tiere sein können", fügte er hinzu.

Die anderen Insassen des Autos, die alle aus Johannesburg stammen, blieben nach Angaben der Polizei unverletzt. Die Polizei hat Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.

Als der spanische Tourist vier Elefanten fotografieren wollte, wurde er von den Tieren angegriffen. (Symbolbild)
Als der spanische Tourist vier Elefanten fotografieren wollte, wurde er von den Tieren angegriffen. (Symbolbild)  © Arjasneh Ahmad/BERNAMA/dpa

Immer wieder Angriffe durch Elefanten in Südafrika

In Südafrika kommt es immer wieder zu Elefanten-Angriffen. 2021 war ein mutmaßlicher Wilderer im berühmten Krüger-Nationalpark von Elefanten zu Tode getrampelt worden.

Besuchern der Parks wird daher geraten, immer im Auto sitzen zu bleiben und die Fenster geschlossen zu halten.

Titelfoto: Arjasneh Ahmad/BERNAMA/dpa

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