Unglück auf Forschungsschiff: Deutscher (†32) stirbt bei Expedition im Atlantik

Fernando de Noronha (Brasilien) - Ein 32-jähriger Deutscher ist bei einer Expedition vor der brasilianischen Inselgruppe Fernando de Noronha ums Leben gekommen. Lukas Wehage war Teil des Forschungsschiffes "Malizia Explorer" von Segelprofi Boris Herrmann.

Lukas Wehage (†32) hatte im März mit dem Team Malizia den Atlantik überquert. Vor wenigen Tagen starb er während der Expedition.  © Bildmontage: Screenshot/Instagram/lukaswhg

Wie das Forschungsteam in einer Pressemitteilung erklärt, war das Schiff am Mittwoch aus Rio de Janeiro eingetroffen und legte in der Bucht von Praia do Porto einen Zwischenstopp für ein wissenschaftliches Projekt ein. Anschließend sollte es zurück über den Atlantik gehen.

Kurz nach der Ankunft am Mittwochnachmittag (Ortszeit) seien mehrere Crewmitglieder, darunter auch Wehage, ins Wasser gesprungen und um das Schiff geschwommen. Doch dann der schreckliche Unfall!

Der 32-Jährige verlor unter Wasser plötzlich das Bewusstsein. Als sein Team auf ihn aufmerksam wurde, alarmierten sie sofort den Rettungsdienst und leiteten selbst Erste-Hilfe-Maßnahmen ein.

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Die Rettungskräfte setzten die Wiederbelebungsversuche nach ihrem Eintreffen fort und brachten Wehage in eine Klinik. Doch trotz aller Bemühungen verstarb der Deutsche. Die genaue Todesursache ist aktuell noch unklar.

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Das Forschungsschiff "Malizia Explorer" lag während des Unglücks vor der brasilianischen Inselgruppe Fernando de Noronha vor Anker. (Symbolfoto)  © 123rf/ marabelo

Das Team der "Malizia Explorer" würde derzeit in engem Kontakt mit der Familie von Lukas Wehage stehen und versprach ihr volle Unterstützung in dieser schwierigen Zeit. Man würde mit den lokalen und deutschen Behörden zusammenarbeiten. Auch einzelne Crewmitglieder, die bei dem Unglück dabei gewesen waren, würden betreut werden.

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