TikTok-Mutter drehte noch ein Video vor der OP: Hirntod nach Bauchstraffung
Ohio (USA) - Eine beliebte TikTok-Mutter (†47) ist nach einer Bauchstraffung im US-Bundesstaat Ohio tragischerweise gestorben.
Die US-Amerikanerin Rachel Tussey veröffentlichte am 25. Februar - kurz bevor sie sich einer Operation unterzog - ein Video aus ihrem Krankenhausbett im OP-Kittel, um ihre rund 33.000 Follower an diesem besonderen Tag teilhaben zu lassen.
Trotz der bevorstehenden Operation wirkt sie optimistisch. "Bitte betet für mich. Ich weiß, es wird gut. Ich habe so lange darauf gewartet. Ich bin in guten Händen. Ich weiß, Gott ist bei mir. Auf geht's!", sagt sie in die Kamera.
In der Bildunterschrift verwendete sie die Hashtags "#midlifeglowup" und "#mommymakeover".
Doch der vermeintliche Routineeingriff nahm eine tragische Wendung: Wenige Tage später war die dreifache Mutter tot.
Rachel Tussey erlitt schwere Hirnschäden
Wie ihr Ehemann Jeremy Tussey in einem Video auf dem TikTok-Kanal erzählt, habe Rachels Arzt ihm zunächst mitgeteilt, dass die Operation gut verlaufen sei. Kurz darauf habe er jedoch seine Frau nach ihm rufen hören.
Als er zu ihr ging, bemerkte er sofort, dass etwas nicht stimmte. Ihr Gesicht sei kreidebleich gewesen. "Ich nahm an, es läge an der Operation, an der mangelnden Durchblutung", erinnerte er sich.
Wenig später reagierte die 47-Jährige jedoch nicht mehr. Die Ärzte begannen umgehend mit Reanimationsmaßnahmen.
Das Klinikpersonal kontaktierte den plastischen Chirurgen, der schließlich anwies, den Notruf zu verständigen.
Rachel wurde daraufhin in ein Krankenhaus gebracht und dort an lebenserhaltende Geräte angeschlossen. Durch den längeren Sauerstoffmangel erlitt sie schwere Hirnschäden und musste unter Narkose künstlich beatmet werden. Schließlich erklärten die Ärzte sie für hirntot.
Rachel Tussey starb am 5. März
Am 5. März wurden die lebenserhaltenden Maßnahmen schließlich beendet.
Auf der für die Familie eingerichteten GoFundMe-Spendenseite wird Rachel als lebensfrohe und fürsorgliche Frau beschrieben. Es wurden bereits rund 22.000 US-Dollar (etwa 18.932 Euro) gesammelt.
Familienmitglieder erklärten gegenüber dem lokalen Fernsehsender FOX 19, dass inzwischen ein Anwalt eingeschaltet worden sei. Eine Klage sei jedoch noch nicht eingereicht worden.
Titelfoto: Bildmontage: TikTok/Screenshot/midlifeunmuted_

