Tragisches Bootsunglück vor berühmter Gefängnisinsel: Ein Toter, zwei Vermisste
San Francisco (USA) - Havarie im eiskalten Hafenbecken vor San Francisco! Vor der Gefängnisinsel Alcatraz ist am Dienstag ein Boot gesunken, auf dem sich zu diesem Zeitpunkt 19 Menschen befanden. Einer von ihnen überlebte das Unglück nicht, zwei weitere werden noch immer vermisst.
Kurz nach 15.30 Uhr (Ortszeit) ging bei den Rettungskräften in der "Fog City" der Notruf ein. Ungefähr 600 Meter vor der berüchtigten Gefängnisinsel stehe ein "Ponton-Vergnügungsboot" in Flammen, erklärte Mariano Elias, ein Feuerwehrleutnant, im Gespräch mit dem US-amerikanischen Nachrichtensender "CNN".
Als die Einsatzkräfte jedoch an dem Ort eintrafen, deutete nichts mehr auf einen Brand hin. Das dreistöckige Partyboot war fast vollständig gesunken. Sofort zogen die Helfer die Menschen aus dem kalten Wasser der Bucht. Doch von den ursprünglich 19 Passagieren konnten nur 17 aus dem Wasser gezogen werden.
Zwei weitere Passagiere werden noch immer vermisst. Derzeit läuft die Suchaktion noch weiter. Auch Taucher suchen mittlerweile unter der Wasseroberfläche nach den vermissten Personen.
Einer der 17 Passagiere, die lebend aus dem eiskalten Wasser gezogen wurden, starb wenig später in einem Krankenhaus.
Die genaue Todesursache ist derweilen noch unklar.
Grund für Havarie noch unklar
Ebenso unklar ist der Grund, warum das Boot tatsächlich sank. Augenzeugen berichten von einem Brand, doch dieser konnte von der alarmierten Küstenwache nicht bestätigt werden. Nur wenige der überlebenden Passagiere wiesen Verletzungen auf, keiner von ihnen hatte jedoch Verbrennungen.
Auch ein Hund, welcher sich Augenzeugenberichten zufolge an Bord des Unfall-Bootes befand, überlebte das Unglück nicht.
Titelfoto: vonHEATHER DIEHL / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP
