Malediven - Es sollte der perfekte Urlaub auf den Malediven für eine Gruppe Italiener werden - doch ein Tauchausflug endete für sie in einer Tragödie.
Wie das italienische Außenministerium berichtet, waren fünf Italiener am Donnerstagmorgen zu einer Unterwasser-Expedition im Vaavu-Atoll aufgebrochen und sind nicht zurückgekehrt.
Es begann eine groß angelegte Suchaktion - ihre Leichen wurden kurz darauf gefunden.
Das Ministerium bestätigt die Tragödie: "Berichten zufolge kamen die Taucher bei dem Versuch ums Leben, eine Reihe von Höhlen in einer Tiefe von 50 Metern zu erkunden."
Laut der Universität Genua befinden sich unter den Opfern Monica Montefalcone (†51), eine bekannte Meeresexpertin und Professorin für Ökologie, ihre Tochter Giorgia Sommacal (†20), Studentin der Biomedizintechnik, Muriel Oddenino, wissenschaftliche Mitarbeiterin, sowie Federico Gualtieri, ein kürzlich graduierter Masterabsolvent im Fachbereich Meeresbiologie und Ökologie.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen
"Die gesamte Universitätsgemeinschaft drückt den Familien, Kollegen und Studierenden - all jenen, die ihre persönlichen und beruflichen Wege geteilt haben - ihre aufrichtige Solidarität aus", schreibt die Universität.
Offenbar könnten die schlechten Wetterbedingungen zum Unglück geführt haben, indem die Taucher schließlich aufgrund der Dunkelheit die Orientierung verloren und in Panik gerieten, berichtet Daily Mail.
Die Polizei hat auch die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, dass einer der fünf stecken geblieben sein könnte, während den anderen die Luft ausging oder sie in Panik gerieten, als sie versuchten, ihren Kollegen zu befreien. Auch eine Sauerstoffvergiftung wird als mögliches Szenario in Betracht gezogen.
Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Unglück kommen konnte, und untersucht die verschiedenen Szenarien.