Von Baum erschlagen: Sturm "Kristin" in Portugal fordert erstes Todesopfer
Von Jan-Uwe Ronneburger
Lissabon (Portugal) - Ein Autofahrer ist während eines heftigen Sturms in Portugal ums Leben gekommen, als sein Fahrzeug nördlich von Lissabon von einem umstürzenden Baum getroffen wurde.
Das Atlantiktief "Kristin" war am frühen Mittwochmorgen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde auf die Küste des Urlaubslandes getroffen.
Die Behörden riefen die Menschen daher auf, zunächst zu Hause zu bleiben, wie die staatliche Nachrichtenagentur Lusa meldete.
Umgestürzte Bäume und nach heftigen Niederschlägen über die Ufer getretene Flüsse sowie Schnee oberhalb von etwa 400 Metern legten Bahnen lahm und machten Straßen unpassierbar.
Schulen mussten geschlossen bleiben und zeitweise waren bis zu einer Million Haushalte ohne Strom, wie der staatliche TV-Sender RTP berichtete.
Auch spanische Behörden warnen vor heftigem Unwetter
Der Sturm zog inzwischen Richtung Osten nach Spanien ab.
Auch dort warnten die Behörden vor Sturm, hohem Wellengang an den Küsten und Schnee auch in tieferen Lagen.
Titelfoto: Michael Probst/AP/dpa
