"Kristin" bringt Unheil in den Süden: Zwei Tote in Portugal, Schnee in Spanien

Von Jan-Uwe Ronneburger, Marcus Scholz

Lissabon (Portugal) - Sturm "Kristin" und Starkregen haben in Portugal zwei Menschenleben gekostet. Das Unwetter hat außerdem heftigen Schaden angerichtet. Laut Rettungskräften waren am Mittwochmorgen mehr als 800.000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten.

In der spanischen Hauptstadt hatten Autofahrer am Mittwoch mit ungewohnten Bedingungen zu kämpfen.  © Marta Fernández/EUROPA PRESS/dpa

"Kristin" zog in der Nacht zum Mittwoch mit Windspitzen von bis zu 150 Kilometern über das Land. Es kam zu Überschwemmungen, Erdrutschen und blockierten Straßen durch umgeknickte Bäume.

Wegen des Sturms entschieden die Behörden in mehreren Städten, die Schulen am Mittwoch geschlossen zu lassen.

Insgesamt mussten die Rettungskräfte nach eigenen Angaben zwischen Mitternacht und 8 Uhr morgens zu 1500 Einsätzen ausrücken. Ein Mensch starb in einem Vorort der Hauptstadt Lissabon, als sein Auto von einem Baum getroffen wurde.

Unglück Hitzige Spritztour: Betrunkener Mann fährt mit brennendem Auto auf Staatsstraße

Ein weiterer Mensch sei "beim Einsturz einer Metallkonstruktion" in Monte Real im Zentrum des Landes ums Leben gekommen.

Anzeige
Seltene Bedingungen für die Bewohner Madrids: Schnee vor der Haustür.  © Marta Fernández/EUROPA PRESS/dpa
Im spanischen Sevilla mussten Mitarbeiter der Stadtverwaltung umgestürzte Bäume von den Straßen räumen.  © Joaquin Corchero/Europa Press/dpa

Auch spanische Behörden warnen vor heftigem Unwetter

"Kristin" setzte inzwischen seinen Weg nach Osten fort und erreichte am Mittwochvormittag Spanien. Dort kam es in der Hauptstadt Madrid zu starkem Schneefall.

Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, möglichst zuhause zu bleiben und warnten vor Sturm und hohem Wellengang an den Küsten.

Erstmeldung am 28. Januar, 11.46 Uhr. Update um 13.22 Uhr

Mehr zum Thema Unglück: