Erdbeer-Saison in Thüringen startet: So viel kostet ein Kilo der frühen Früchtchen
Von Marie-Hélèn Frech
Erfurt/Gebesee - Die Erdbeer-Saison in Thüringen legt langsam los. Erste unter Folie geschützte und gediehene Früchte wurden am Wochenende etwa bereits von Mitarbeitern der Gärtnerei Gloria gepflückt.
"Es sind noch sehr geringe Mengen", sagte Mitinhaber Carsten Gloria. Wegen vergleichsweise kühlen Temperaturen sei der Start etwas später als in den Vorjahren gewesen. Etwa 17 Euro fürs Kilogramm kosten die frühen Früchtchen.
Spätestens von Mitte Mai an rechnet Gloria aber mit einer deutlichen Erntezunahme – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. "Prinzipiell muss man auch noch in der ersten Maihälfte mit Frost zumindest rechnen."
Erste Verkaufsbuden im Erfurter Stadtgebiet etwa sollen vom 11. Mai an stehen.
Der Erdbeerhof Gebesee (Landkreis Sömmerda) steht ebenfalls in den Startlöchern für die Saison, wie Geschäftsführerin Carolin Leefers erklärte. Auch dort richtet sich der Blick auf die ersten Ernte-Kandidaten unter den Folientunneln.
Ideale Bedingungen sind Sonnenstrahlen statt Frost
"Wir müssen schauen, ob es nur für einen Kuchen reicht, oder schon mehr drin ist." Ideale Bedingungen für die Erdbeeren wären nun kein Frost und reichlich Sonne bei etwa 25 Grad, so Leefers. Offiziell wird die Saison am Erdbeerhof Gebesee am 7. Mai eröffnet.
Thüringenweit wurde nach vorläufigen Angaben des Landesamts für Statistik im vergangenen Jahr auf 95 Hektar Freiland Erdbeeren angebaut und Schätzungen nach rund 748 Tonnen Erdbeeren geerntet.
Titelfoto: Jens-Ulrich Koch/dpa-Zentralbild/dpa
