Nach Aus in Sachsen: Kehrt das Highfield-Festival nach Thüringen zurück?

Von Katrin Zeiß

Erfurt/Leipzig - Nach dem Aus für das Highfield-Festival in Sachsen wünscht sich die Junge Union Thüringen dessen Rückkehr in den Freistaat.

Das Highfield-Festival findet in diesem Sommer zum vorerst letzten Mal in Sachsen statt. Kommt es zu einer Rückkehr nach Thüringen? (Archivfoto)  © Sebastian Willnow/dpa

"Das Highfield war für junge Menschen in Thüringen DAS Kulturevent", schrieb der Landesvorsitzende der CDU-Jugendorganisation, Lennart Geibert (28), in einer Mitteilung. Mit dem Wegzug aus Thüringen sei eine große Lücke für Tourismus und Wirtschaft, aber vor allem für junge Leute entstanden.

Nun bestehe die Chance einer Rückkehr, die genutzt werden solle. Geibert schlug Gespräche zwischen Highfield-Veranstaltern und Landesregierung vor.

Thüringen - der Stausee Hohenfelden bei Erfurt - war seit Ende der 1990er-Jahre Heimat des Festivals gewesen, auch der Name Highfield kommt vom Gründungsort. Nach Ärger um Müll und Zerstörungen auf dem Gelände war es 2010 von Thüringen nach Sachsen umgezogen.

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Die Veranstalter Semmel Concerts und FKP Scorpio hatten kürzlich mitgeteilt, dass das Highfield-Festival in diesem Sommer zum vorerst letzten Mal am Störmthaler See bei Leipzig stattfinden wird. Sie gaben zu hohe Kosten als Gründe an. Das Festival sei in dieser Form wirtschaftlich nicht mehr tragbar. Vom 13. bis 16. August bittet das Highfield um "One Last Dance".

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Ob es in Zukunft eine andere Veranstaltung am Störmthaler See geben kann, hatten Semmel Concerts und FKP Scorpio offengelassen. 2027 solle zunächst eine "kreative Pause" eingelegt werden. Die Zeit solle genutzt werden, um eine neue Konzeption auszuarbeiten.

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