Ostdeutsche Traditionsmarke: Das soll sich bei Vita Cola ändern
Von David Hutzler
Schmalkalden - Die ostdeutsche Traditionsmarke Vita Cola bemerkt einen Trend zu zuckerfreien Erfrischungsgetränken.
Während der Absatz von traditionell gezuckerter Cola in Ostdeutschland zurückgehe, wachse das zuckerfreie Segment stark, sagte eine Sprecherin. "Es gibt einen Trend zu bewussterem Konsum." Zuckerfreie Cola und andere zuckerfreie Erfrischungsgetränke machten aber immer noch nur einen kleinen Teil des gesamten Absatzes aus.
Insgesamt verzeichnete Vita Cola im vergangenen Jahr ein leichtes Absatzplus von 0,3 Prozent und verkaufte 100,1 Millionen Liter Erfrischungsgetränke. Zu Umsatz und Gewinn machte die Marke der Thüringer Waldquell Mineralbrunnen GmbH aus Schmalkalden keine gesonderten Angaben.
Seit rund 1,5 Jahren werde Vita Cola auch in Westdeutschland aktiv vermarktet, erklärte eine Sprecherin. Dort seien die verschiedenen Sorten in immer mehr Märkten erhältlich.
Das sei auch der Treiber für das aktuelle leichte Wachstum und kompensiere die Absatzrückgänge im Osten. Seit Jahresbeginn gebe es die Cola mit Zitrusgeschmack im Westen etwa auch in der Dose, was im Cola-Markt aktuell sehr angesagt sei.
Marktstärke im Osten untermauern
Ziel für das laufende Jahr sei, die Marktstärke im Osten zu untermauern und im Westen weiterzuwachsen, hieß es weiter. Die vier zuckerfreien Sorten sollen demnach ein noch stärkeres Gewicht bekommen.
Insgesamt werden über die Marke Vita Cola 15 alkoholfreie Erfrischungsgetränke vertrieben: vier Cola-Sorten, ein Cola-Orangen-Mix, acht Limonaden und zwei Energy-Drinks.
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