So sollen Schulferien in Thüringen für Integration genutzt werden

Von Stefan Hantzschmann

Thüringen - Thüringens Migrationsministerin Beate Meißner (44, CDU) schlägt vor, Schulferien stärker für die Integration junger Migrantinnen und Migranten zu nutzen.

Thüringens Migrationsministerin Beate Meißner (44, CDU) schlägt vor, Schulferien stärker für die Integration junger Migrantinnen und Migranten zu nutzen. (Archivfoto)  © Martin Schutt/dpa

"Es ist auch eine gute Möglichkeit, um Werte, Kulturen, Traditionen zu vermitteln, indem man verschiedene Einrichtungen besucht", sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt.

In Essen treffen sich ab Mittwoch die Integrationsministerinnen und Integrationsminister der Länder und des Bundes für Beratungen. Dort soll auch der Antrag Thüringens zu Integrationsangeboten in den Ferien besprochen werden.

Meißner regte an, neue Fördermöglichkeiten auf den Weg zu bringen oder bestehende zu öffnen.

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Ferienangebote für die Integration können ihrer Meinung nach auch einen Bildungsaspekt verfolgen – etwa zur Sprachförderung.

Es gehe aber auch um "Begegnungen, Freundschaften, Zugehörigkeitsgefühl", sagte die Ministerin.

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Auch Angebote zur Vorbereitung auf das Berufsleben seien denkbar, etwa indem erste Kontakte zu Betrieben oder zu anderen Einrichtungen im Bereich Ausbildung und Beruf geknüpft werden. "Wenn man die Kinder beschäftigt, dann gibt man auch den Eltern eine Möglichkeit, beispielsweise einer Arbeit nachzugehen."

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