Berliner DJ lässt sich am ganzen Körper tätowieren, sogar am Anus

Berlin - Am "Anus und am Damm" hätte es mit am meisten wehgetan: Ein 33 Jahre alter DJ aus Berlin berichtet von seiner zweieinhalb Jahre langen Reise zum komplett tätowierten Körper.

Paul (33) zeigt auf Instagram gerne sehr viel von sich und seinen Tattoos. Sein bestes Stück versteckt er dabei immer auf mal mehr und mal weniger ausgeklügelte Weise.
Paul (33) zeigt auf Instagram gerne sehr viel von sich und seinen Tattoos. Sein bestes Stück versteckt er dabei immer auf mal mehr und mal weniger ausgeklügelte Weise.  © instagram.com/bodysuit_in_progress

Eine einzige Tattoo-Session fehlt noch, dann soll das Gesamtkunstwerk endlich fertig sein. Seit Anfang 2018 lässt sich Paul, der auf Instagram die Namen "El Pablo" und "bodysuit_in_progress" trägt, an allen möglichen Stellen tätowieren.

Alle drei Wochen bekommt er bis zu sechs Stunden am Stück neue Tinte unter die Haut. An vielen Körperteilen wie zum Beispiel an den Schultern und am Rücken trägt er einfach nur schwarze Flächen, an Bauch, Beinen und Unterarmen dagegen sind auch diverse Muster zu sehen.

Auf seinem Insta-Kanal liefert er regelmäßig Updates und Informationen über den aktuellen Stand seines "Bodysuits". Nun hat er auch der britischen Zeitung "Daily Star" verraten, warum er seinen Körper bemalen lässt.

"Ich habe immer von so einem 'Bodysuit' geträumt, aber ich dachte auch lange, dass ich den Schmerz nicht ertragen könnte", erklärt der 33-Jährige. 

Nach zweieinhalb Jahren hat er seinen Traum nun fast erfüllt und sagt: "Es war definitiv ein schwieriges Unterfangen, aber irgendwie habe ich es überlebt."

Mit am schmerzhaftesten waren die Tattoos an den Nippeln und am Anus

Während manch einer auch den Schmerz bei all den Nadelstichen genießen kann, wäre Paul ziemlich schmerzempfindlich: "Meine Regel war trotzdem, keine Schmerzmittel zu nehmen. Also kann ich Euch sagen: Es war ein Höllenritt!"

Der Berliner DJ berichtete auch von den Körperstellen, an denen die Bemalung am allermeisten wehgetan hatte.

Dazu gehörten seine Nippel, der untere Rücken, die Rippen, die Achselhöhlen, sowie die Gegend rund um den Anus und das sogenannte "Perineum", also die Stelle zwischen Anus und Hoden, auf Deutsch auch "Damm" genannt.

Penis, Hände und Gesicht sollen vorerst frei von Tattoos bleiben

Seine Hände und sein Gesicht sollen vorerst die natürliche Hautfarbe behalten, verrät er in einer Fragerunde in seinen Instagram-Stories. In ein paar Jahren könnten Hals und Hände vielleicht ein wenig Farbe abbekommen, aber er müsste sich erst mal an das Aussehen seines restlichen Körpers gewöhnen.

Auch an seinen Penis hat er noch keine Nadel herangelassen. Er hätte schon einen Teil der Hoden tätowieren lassen, könne sich aber nicht vorstellen, wie er mehr davon ohne Schmerzmittel aushalten solle. 

Für seine Familie, Freunde und selbst für seine Karriere wäre sein ungewöhnlicher Look überhaupt kein Problem. Alle würden verstehen, dass es ihm nur um Körperkunst geht.

Die größten Einschränkungen müsste dagegen seine Freundin aushalten. Denn in den Tagen nach seinen Tattoo-Sessions bräuchte er immer wieder Zeit zum Heilen und wäre deshalb nicht zu allzu viel anderen "physischen Aktivitäten" fähig.

Titelfoto: instagram.com/bodysuit_in_progress

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