Jette Nietzard will jetzt ins Trash-TV: "Wo ist mein Anruf, RTL?"

Berlin - Die ehemalige Grünen-Politikerin Jette Nietzard (27) sorgt erneut für Schlagzeilen – diesmal mit einem überraschenden Vorstoß in Richtung Reality-Formate.

Jette Nietzard (27) hat sich aus der Politik verabschiedet. (Archivfoto)
Jette Nietzard (27) hat sich aus der Politik verabschiedet. (Archivfoto)  © Sebastian Willnow/dpa

In der Vergangenheit fiel Nietzard immer wieder durch provokante und kontroverse Aussagen auf. Auf TikTok nutzt sie ihre Reichweite regelmäßig, um mit bissigen Kommentaren zu aktuellen gesellschaftlichen Themen zu polarisieren.

Besonders häufig geraten dabei Männer, Medien und Bundeskanzler Friedrich Merz ins Visier.

Zuletzt machte die 27-Jährige mit Aussagen in einem "Zeit"-Interview Schlagzeilen, in dem sie beklagte, arbeiten zu müssen – unter anderem, weil ihr ein "Sugar Daddy" fehle. Zwischenzeitlich fand sie schließlich einen Job im Bundestag.

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Doch jetzt scheint sie ganz neue Pläne zu verfolgen: Reality-TV!

Auf TikTok beschwert sich Wahlberlinerin darüber, dass über sie ein aus ihrer Sicht eher belangloser Artikel erschienen sei – und legt direkt nach. "Ich bin Reality-Star der Politik geworden. Ich nehme die Rolle an", erklärt sie selbstbewusst.

Jette Nietzard: "Dann mache ich euch den Trash"

Jette Niezard fordert mehr Anerkennung für ihren Entertainment-Faktor.
Jette Niezard fordert mehr Anerkennung für ihren Entertainment-Faktor.  © Bildmontage: Screenshot/TikTok/jetteniz

Und das soll sich offenbar auch auszahlen: "Dann mache ich euch den Trash", kündigt sie an und stellt direkt ihre Anforderungen an die Medien-Branche. "Wo sind meine roten Teppich-Einladungen, wo sind die Trash-TV-Formate, RTL, wo ist mein Anruf?"

Mehr noch: Nietzard verspricht exklusive Einblicke aus ihrem früheren politischen Alltag. "Ich gebe euch alle Hintergrundinfos – ich habe keine Business mehr in der Politik", so die Ex-Vorsitzende der Grünen Jugend weiter.

Ob sie das wirklich ernst meint oder erneut bewusst mit Ironie und Provokation spielt, bleibt unklar. Fest steht jedoch: Aufmerksamkeit bekommt Jette Nietzard damit einmal mehr garantiert.

Titelfoto: Sebastian Willnow/dpa

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