Die "Titanic" fährt wieder über die Leinwände - doch es ist keine Fortsetzung

Los Angeles - Einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten kehrt zurück auf die große Leinwand: Anlässlich des 25. Geburtstags von "Titanic" soll das Drama in einigen Monaten abermals in die Kinos kommen. Dafür hat Disney dem Megaerfolg von Regisseur James Cameron (67) ein visuelles Update verpasst, inklusive 4K-Auflösung und zeitgemäßer 3D-Fassung.

Kate Winslet (46) und Leonardo DiCaprio (47) in der wohl berühmtesten Szene aus "Titanic".
Kate Winslet (46) und Leonardo DiCaprio (47) in der wohl berühmtesten Szene aus "Titanic".  © Fotomontage: dpa/20th_Century_Fox, dpa/ProSieben

Wie das Branchenportal Deadline berichtete, soll die neue "Titanic"-Version am 10. Februar 2023 - also wenige Tage vor dem Valentinstag - veröffentlicht werden.

Bereits vor rund zehn Jahren wurde eine erste 3D-Version des Mega-Hits aus dem Jahre 1997 in die Kinos gebracht. Damals hatte der Klassiker gerade seinen Status als erfolgreichster Film aller Zeiten an den Sci-Fi-Blockbuster "Avatar" (2009) verloren, für den James Cameron ebenfalls Regie führte.

Disney hatte bereits angekündigt, dass kurz vor dem Start des lang und heiß erwarteten zweiten Avatar-Films, "Avatar: The Way of Water", auch der erste Teil überarbeitet seinen Weg zurück in die Kinos finden soll. Stichtag hierfür ist der 23. September.

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Nun soll also auch die "Titanic" - insgesamt bereits zum dritten Mal - wieder über die Leinwände schippern. Ende der 90er-Jahre wurde der Film über die tragische Jungfernfahrt des gleichnamigen Passagierschiffs zum weltweiten Kino-Hit.

Die Hauptdarsteller Kate Winslet (46) und Leonardo DiCaprio (47) wurden zu absoluten Mega-Stars. 1998 gewann das Drama bei den Oscars insgesamt elf Academy-Awards.

Die erfolgreichsten Filme aller Zeiten

Eine Szene aus dem Film-Klassiker "Vom Winde verweht" (1939).
Eine Szene aus dem Film-Klassiker "Vom Winde verweht" (1939).  © DPA

Lange war "Titanic" der finanziell erfolgreichste Film aller Zeiten. Inzwischen liegt er auf Platz drei der Liste - hinter "Avatar" und "Avengers: Endgame".

Doch viel Aussagekraft hat diese oft zitierte Liste eigentlich nicht, da sie äußere wirtschaftliche Faktoren wie die Inflation nicht mit in Betracht zieht. Versucht man das Einspielergebnis von der Inflation zu "bereinigen", dann liegt "Titanic" sogar vor dem vierten "Avengers"-Teil und nur wenige Millionen US-Dollar hinter "Avatar".

Allerdings würden sich dann ganz andere Filme um die Krone des erfolgreichsten Filmes streiten. So hätte der Klassiker "Vom Winde verweht" (1939) wohl ein inflationsbereinigtes Einspielergebnis von mehr als sieben Milliarden US-Dollar - die Einspielergebnisse von "Titanic", "Avengers 4" und "Avatar" lägen hingegen bei "nur" um die drei Milliarden US-Dollar.

Titelfoto: Fotomontage: dpa/20th_Century_Fox

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