Zum Geburtstag: Tele5 zeigt Filme mit Thomas Gottschalk!

München - Er stand neben Hollywood-Star Whoopi Goldberg in "Sister Act 2" vor der Kamera. Zugegeben, in einer sehr kleinen und nahezu wortlosen Rolle.

"Die Supernasen" Mike Krüger und Thomas Gottschalk haben inzwischen Comedy-Kult-Status. (Archiv)
"Die Supernasen" Mike Krüger und Thomas Gottschalk haben inzwischen Comedy-Kult-Status. (Archiv)  © Istvan Bajzat/dpa

Deutlich mehr Text hatte er in seinen früheren Filmen, als TV-und Radio-Ikone Thomas Gottschalk noch Hauptrollen besetzte.

Die Qualität der Filme blieb dabei zwar auf der Strecke, doch der sympathische gebürtige Bamberger lockte dennoch Zuschauer ins Kino.

Man muss fair sein: Es war eine andere Zeit und einen gewissen Charme konnte man diesen Filmen nicht absprechen. Wenn ein Münchner seinen Hund "Franz Josef" nennt, dann kommt einem auch 40 Jahre nach der Premiere von "Piratensender Powerplay" noch ein Schmunzeln aus. Mike Krüger und Thomas Gottschalk konnten sich damals bereits als Klamauk-Duo einen Namen machen - und weitere gemeinsame Filme folgten - einige aktuell sogar auf Prime Video verfügbar.

Mit unseren heutigen Sehgewohnheiten und Ansprüchen jedoch haben diese "Meisterwerke" inzwischen gar nichts mehr zu tun und - so ehrlich muss man sein - wirken schlecht, billig produziert und ideenlos inszeniert.

Mit einem "D-Movies Spezial: Thomas Gottschalk zum 70sten" schickt der Münchner Sender am Sonntag, 17. Mai, drei Jugendsünden des herbstblonden Lieblings über den Äther.

Keine schlechten Filme ohne "SchleFaZ"

"Die Einsteiger" (20.15 Uhr), "Zärtliche Chaoten" (22.20 Uhr) und "Mama Mia - Nur keine Panik" (0.15 Uhr) werden dann den Nostalgikern, Liebhabern und Fans ins heimische Lichtspielhaus gefunkt.

Doch das ist noch nicht alles: Mit den Worten "Who has my car geklaut", quasi dem "Ey, Mann, wo ist mein Auto" der 90er, und dem dazu passendem Film schrieb "Thommy" deutsche Filmgeschichte auf die fragwürdige Art: "Trabbi goes to Hollywood".

160 Minuten Trash-Satire. Wo passt das besser ins Konzept als bei "SchleFaZ - Die schlechtesten Filme aller Zeiten" mit Oliver Kalkofe und Peter Rütten. 

Die beiden werden das Ostalgie-Werk am Freitag (15. Mai) ab 21.55 Uhr auf ihre Art präsentieren.

Titelfoto: Istvan Bajzat/dpa

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