Linke stellt Eilantrag nach Dresdner "Tatort"-Aus

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Dresden - Nach dem Dresdner "Tatort"-Aus macht sich die Linke auf, die beliebte Sendung zu retten und will einen Eilantrag im Stadtrat einbringen.

Fraktions-Chef André Schollbach (47, Linke) will den Dresdner "Tatort" retten.
Fraktions-Chef André Schollbach (47, Linke) will den Dresdner "Tatort" retten.  © Fotomontage/Thomas Türpe

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) hatte bekannt gegeben, in den kommenden drei Jahren keine neuen Folgen des Dresdner "Tatort" zu produzieren.

"Das ist eine eklatante Fehlentscheidung, die nicht nur die Beliebtheit und den Erfolg des Dresdner 'Tatort' negiert, sondern einmal mehr den Osten Deutschlands als Landstrich zweiter Klasse behandelt", kritisiert Fraktions-Chef André Schollbach (47, Linke).

Die Sendung habe zudem eine nicht zu unterschätzende Bedeutung für die touristische Entwicklung der Stadt Dresden und die gesamte Region.

Der Stadtrat soll den MDR auffordern, seine Entscheidung unverzüglich zu korrigieren, fordert ein Eilantrag der Linken.

Eine deutliche Positionierung des Rates soll dazu beitragen, den Druck auf die Verantwortlichen zu erhöhen.

Titelfoto: Fotomontage/Thomas Türpe

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