Abriss drohte: VOX-Sendung zeigt, was aus den Großmarkt-Katzen in Köln wurde

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Köln - Vor der Räumung des ehemaligen Großmarktgeländes in Köln-Raderberg ging es um das Überleben von mehr als 150 Katzen. Die neue Folge von "hundkatzemaus" zeigt jetzt, wie dramatisch die Rettungsaktion damals wirklich war.

Der Kölner Großmarkt in Raderberg: Das Gelände wurde bereits 2025 geschlossen und anschließend geräumt. Heute soll hier neuer Wohnraum entstehen.
Der Kölner Großmarkt in Raderberg: Das Gelände wurde bereits 2025 geschlossen und anschließend geräumt. Heute soll hier neuer Wohnraum entstehen.  © Screenshot RTL+

Tierschutzdetektivin Jana Hoger stand dabei vor einem ihrer schwierigsten Einsätze. Was zunächst nach einer schnellen Rettungsaktion aussah, entwickelte sich schnell zu einem monatelangen Kraftakt.

Der Großmarkt war Ende 2025 geschlossen und das Gelände anschließend geräumt worden. Für die vielen Streunerkatzen bedeutete das damals vor allem eins: Ihr Lebensraum fiel weg.

Die Tiere waren ursprünglich angeschafft worden, um Ratten und Mäuse fernzuhalten. Mit dem geplanten Abriss drohten allerdings Nahrung und Schutz zu verschwinden.

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Gemeinsam mit zahlreichen Helfern versuchte die VOX-Reporterin deshalb, die scheuen Katzen einzufangen, medizinisch zu versorgen und langfristig unterzubringen.

Doch fehlende Plätze, Zeitdruck und bürokratische Hürden machten die Rettung extrem schwierig.

Viele der Streunerkatzen lebten jahrelang versteckt zwischen Hallen und verlassenen Gebäuden.
Viele der Streunerkatzen lebten jahrelang versteckt zwischen Hallen und verlassenen Gebäuden.  © Screenshot RTL+

Rettung der Großmarkt-Katzen: Unterstützung von der Stadt blieb aus

Tierschutzdetektivin Jana Hoger (M.) besucht eine Tierschutzorganisation, die sich aktuell um einige der gesicherten Katzen kümmert.
Tierschutzdetektivin Jana Hoger (M.) besucht eine Tierschutzorganisation, die sich aktuell um einige der gesicherten Katzen kümmert.  © Screenshot RTL+

Viele der Tiere waren zum damaligen Zeitpunkt durch die hygienischen Bedingungen vor Ort krank. Um sie medizinisch versorgen zu können, baten die Tierschutzorganisationen die Stadt Köln um eine Quarantäne-Immobilie. Doch die lehnte ab.

Laut der Initiative "Großmarkt Katzen Köln" gab es somit weder bei der Suche nach einem geeigneten Gebäude noch finanziell Unterstützung von der Stadt.

Die Unterbringung der Katzen sei schließlich komplett durch Spenden finanziert worden. Lediglich die veterinärmedizinischen Kosten habe die Stadt übernommen.

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Stand heute konnten bereits 74 Katzen gesichert werden. 64 von ihnen wurden schon an Tierheime vermittelt, in denen sie nun auf ein neues Zuhause warten.

Diese Katze hat bereits eine erste Hürde geschafft: Nach der Rettung wartet sie nun in einer Pflegestelle auf ein neues, liebevolles Zuhause.
Diese Katze hat bereits eine erste Hürde geschafft: Nach der Rettung wartet sie nun in einer Pflegestelle auf ein neues, liebevolles Zuhause.  © Screenshot RTL+

Von 23 Tieren fehlt weiterhin jede Spur.

Die neue Folge von "hundkatzemaus" läuft am Samstag (16. Mai) um 17.55 Uhr bei VOX und ist vorab bei RTL+ verfügbar.

Titelfoto: Bildmontage: Screenshot RTL+

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