Monatelang misshandelt: Paris Hilton rechnet mit ihrer ehemaligen Schule ab

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Springville (Utah/USA) - It-Girl Paris Hilton (45) feierte ausgelassen die Schließung einer Schule im US-Bundesstaat Utah. Wie das amerikanische Gesundheits- und Sozialministerium am Montag bekannt gab, sei dem "Springville-Campus der Provo Canyon School" mit sofortiger Wirkung die Lizenz entzogen worden. Hilton besuchte die elitäre Einrichtung und wurde dabei mehrfach misshandelt.

Die bekannte Blondine Paris Hilton (45) feierte die Schließung ihrer ehemaligen Schule im US-Bundestaat Utah.
Die bekannte Blondine Paris Hilton (45) feierte die Schließung ihrer ehemaligen Schule im US-Bundestaat Utah.  © FRAZER HARRISON / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

Anlass für diese Entscheidung waren vor allem die wiederholten Verstöße gegen die "Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften sowie Mängel beim Schutz der betreuten Jugendlichen". Jetzt darf die Bildungsstätte keine weiteren Schüler mehr aufnehmen und muss bis zum 6. August dieses Jahres geschlossen werden.

Ein Triumph für Paris Hilton. "Seit über 50 Jahren berichten Kinder von Missbrauch, Vernachlässigung und Traumata. Heute hat der Staat bestätigt, was die Betroffenen schon immer wussten: Die Provo Canyon School hat die ihr anvertrauten Kinder im Stich gelassen", betonte die 45-Jährige gegenüber PEOPLE.

Sie selbst habe traumatische Erfahrungen in der Einrichtung erlebt: "Ich war eines dieser Kinder. Ich weiß, wie es sich anfühlt, um Hilfe zu schreien und zu glauben, dass niemand kommt."

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Trotz ihrer entstandenen Traumata sei der Gang in die Öffentlichkeit ein "wichtiger Schritt" gewesen. "Ich bin unendlich dankbar für jede einzelne Person, die dazu beigetragen hat, dass dies möglich wurde", schrieb Hilton in einem Instagram-Beitrag.

Schule weist Anschuldigungen von sich: "Wir dulden oder fördern keinerlei Missbrauch"

In einem vor rund sechs Jahren veröffentlichten Video schilderte die heute 45-Jährige erstmals Momente aus ihrer Jugend. (Archivfoto)
In einem vor rund sechs Jahren veröffentlichten Video schilderte die heute 45-Jährige erstmals Momente aus ihrer Jugend. (Archivfoto)  © VINCE BUCCI / GETTY IMAGES NORDAMERIKA / GETTY IMAGES VIA AFP

Bereits 2020 sprach das It-Girl erstmals in einem YouTube-Video über ihre traumatische Zeit an der Schule. Damals schilderte sie, elf Monate in der Einrichtung verbracht zu haben.

"Vom Aufwachen bis zum Schlafengehen wurde ich den ganzen Tag angeschrien, beschimpft - eine ununterbrochene Folter", erklärte sie.

Infolge des Terrors entwickelte die 45-Jährige Panikattacken und Depressionen. "Ich fühlte mich wie eine Gefangene und hasste das Leben". Ein Jahr nach ihrer Beichte auf YouTube erhob Hilton erneut schwere Vorwürfe gegen die Schule - dieses Mal vor einem Ausschuss des Senats von Utah.

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Wie PEOPLE berichtete, wies die Kinder- und Jugendeinrichtung die Anschuldigungen zurück: "Wir dulden oder fördern keinerlei Missbrauch".

Titelfoto: FRAZER HARRISON / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

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