187 Strassenbande: Maxwell muss vorerst doch nicht vor Gericht!

Hamburg - Der Prozess um "187 Strassenbande"-Mitglied Maxwell Kwabena Schaden (29) vor dem Amtsgericht Hamburg-Wandsbek wurde verschoben.

Am Donnerstag muss Maxwell (29) nun doch nicht im Gerichtssaal Platz nehmen. (Archivbild)
Am Donnerstag muss Maxwell (29) nun doch nicht im Gerichtssaal Platz nehmen. (Archivbild)  © Christian Charisius/dpa/Pool/dpa

Der für Donnerstag angesetzte Termin sei abgesagt worden, teilte das Hanseatische Oberlandesgericht am Morgen mit. Ein Grund wurde nicht genannt. Auch ein neuer Termin stehe bislang nicht fest, hieß es.

Der Rapper wendet sich darin gegen den Vorwurf der Beleidigung und einen Strafbefehl über eine Geldstrafe von 70 Tagessätzen, insgesamt in Höhe eines vierstelligen Betrags.

In zwei Fällen wurde ihm Beleidigung vorgeworfen. Dabei soll Maxwell im Sommer 2021 zwei Polizeibeamte als "Spastis" bezeichnet haben, nachdem er als Beifahrer in eine Kontrolle geraten war.

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In einem früheren Prozess im Sommer 2020 hatte Maxwell noch für Schlagzeilen gesorgt, als er offenbar mit einem Joint im Mund den Weg zum Gerichtssaal antrat und den Umstehenden seinen Mittelfinger zeigte.

Damals musste er sich vor dem Gericht verantworten, nachdem Drogen und Waffen in seiner Wohnung gefunden worden waren. Er wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro verurteilt.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa/Pool/dpa

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