Hamburg - Er kann es nicht lassen! 187-Strassenbande-Rapper Gzuz (38) hatte mal wieder Ärger mit der Polizei und musste die Nacht in einer Zelle verbringen.
Gzuz war am 10. Oktober auf der Hamburger Reeperbahn unterwegs, als er der Besatzung eines Streifenwagens negativ aufgefallen war. Wie eine Polizeisprecherin auf TAG24-Nachfrage erklärte, hatte der 38-Jährige mehrere Passanten im Vorbeigehen angerempelt.
Die Beamten entschlossen sich daraufhin, den Skandal-Rapper zu überprüfen. Dabei soll sich Gzuz, der mit bürgerlichem Namen Kristoffer Jonas Klauß heißt, wenig kooperativ gezeigt haben. Er soll die Einsatzkräfte aufs Übelste beleidigt haben und zeigte sich auch sonst verbal nicht von seiner besten Seite.
Die Folge: Die Polizei nahm ihn in Gewahrsam. Auch darüber war der 187-Strassenbande-Musiker wenig erfreut. Er leistete auf dem Weg zum Streifenwagen Widerstand, so die Sprecherin weiter. Schließlich wurde er in das zuständige Polizeikommissariat gebracht, wo er die Nacht verbringen durfte.
Nun wird gegen Gzuz wegen "des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie des Verdachts der Beleidigung" ermittelt.
187-Strassenbande-Rapper Gzuz immer wieder im Konflikt mit der Polizei
Die Reihe der Konflikte zwischen dem Rapper und der Polizei ist somit um ein Kapitel reicher geworden. Erst im Frühjahr war Gzuz zu einer Geldstrafe in Höhe von 75.000 Euro verknackt worden, nachdem die Polizei bei einer Kontrolle im März 2025 Kokain bei ihm gefunden haben soll.
Hinzu kommt ein Fall aus dem Dezember 2024, weswegen er im Juli 2025 des Verdachts der Nötigung angeklagt worden ist. Der Gangster-Rapper soll einem Mann die Parklücke weggeschnappt haben.
Nicht zu vergessen, der Schlag ins Gesicht einer damals 19-Jährigen oder die Ohrfeige gegen einen Schwan.
Gzuz scheint aus den Fehlern seiner Vergangenheit nicht zu lernen und selbst die Haftstrafen, die er verbüßen musste, haben ihre Wirkung wohl verfehlt.