Von André Klohn
Wacken - Festivalgründer Thomas Jensen kann sich einen Auftritt der Toten Hosen auf dem Heavy-Metal-Festival im schleswig-holsteinischen Wacken gut vorstellen.
"Die Toten Hosen sind in Wacken immer willkommen! Fände ich persönlich mega", sagte Jensen der Deutschen Presse-Agentur. "Vor allem 'Learning English' habe ich damals total abgefeiert. Ich komme ja musikalisch aus der gleichen Ecke."
"Insofern könnten wir uns die Toten Hosen gut vorstellen. Wir ziehen den Hut vor dem, was sie für die Szene und Musik generell über all die Jahre bereits geleistet haben und ich schaue mir eine ihrer Shows im Sommer definitiv an", so Jensen weiter.
Tote-Hosen-Frontmann Campino (63) hatte dem "Hamburger Abendblatt" gesagt: "Wir würden unheimlich gern in Wacken spielen. Wir verstehen die Besonderheit des Wacken Open Airs komplett, und haben immer mal darauf geschielt, unangekündigt auf einer der kleinen Bühnen zu spielen".
Problem der Band: Wacken Open Air und Rebellion Festival zur gleichen Zeit
Das Problem sei jedoch, dass im Wacken-Zeitraum zu oft auch das Rebellion Festival in Blackpool liege. "Das ist unsere Haus-und-Hof-Veranstaltung, das jährliche Familientreffen der weltweiten Punkszene."
Das Wacken Open Air (W:O:A) vom 29. Juli bis 1. August gilt als eines der größten Heavy-Metal-Festivals weltweit. Für diesen Sommer haben unter anderem die Bands Judas Priest, Def Leppard, Powerwolf, Hämatom, In Flames und Saxon sowie Heavysaurus, Uli Jon Roth, Arch Enemy, Yngwie Malmsteen und Rose Tattoo zugesagt.
Zu dem Festival in Wacken mit seinen insgesamt acht Bühnen werden jährlich rund 85.000 Fans erwartet.