Nach Stadion-Konzert in Dresden: Kraftklub entert Arnhold-Bad außerhalb der Öffnungszeiten

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Dresden - Während die Temperaturen am Samstag an der 40-Grad-Marke kratzten, heizten Kraftklub den Fans im Rudolf-Harbig-Stadion ein. Ein gigantisches Spektakel vor mehr als 30.000 Zuschauern. Außergewöhnlich: Danach hüpften die Chemnitzer Bandmitglieder ordentlich nass geschwitzt erst einmal ins Außenbecken des Georg-Arnhold-Bades.

Selbst bei 40 Grad trugen Sänger Felix Kummer (37) und Co. noch Jacken.
Selbst bei 40 Grad trugen Sänger Felix Kummer (37) und Co. noch Jacken.  © Robert Michael/dpa

Ja, das haben schon die Toten Hosen vorgemacht: Im Juni 2018 waren die Punkrocker nach ihrem Konzert im Stadion ins benachbarte Freibad gestiegen - allerdings unerlaubt.

Eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch war die Folge. Die Musiker entgingen den Ermittlungen, indem Sänger Campino kurzerhand 5000 Euro für die Bäderbetriebe spendete.

Doch diesmal lief alles anders, weiß Bäder-Sprecher Lars Kühl (50): "Sie haben vorher einen Antrag gestellt und es war alles abgesprochen." Also machte die fünfköpfige Band um Sänger Felix Kummer (37) noch in weißen Tour-Outfits kurzerhand Köpper ins Becken.

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Damit nach dem schweißtreibenden Konzert nicht doch einer untergeht, "war Personal vor Ort, das alles abgesichert hat", erklärt Kühl.

Nicht nur die Hitze brachte die Kraftklub-Fans ordentlich ins Schwitzen – auch Frontmann Felix Kummer (37) sorgte für allerhand schweißtreibende Moshpits.
Nicht nur die Hitze brachte die Kraftklub-Fans ordentlich ins Schwitzen – auch Frontmann Felix Kummer (37) sorgte für allerhand schweißtreibende Moshpits.  © Robert Michael/dpa
Normalerweise ist es nach 21 Uhr seeehr ruhig im Georg-Arnhold-Bad.
Normalerweise ist es nach 21 Uhr seeehr ruhig im Georg-Arnhold-Bad.  © imago/C3 Pictures
Mit voller Wucht sprang die fünfköpfige Band samt Klamotten ins Schwimmbecken. Das Foto sorgte auf Instagram für viele Kommentare.
Mit voller Wucht sprang die fünfköpfige Band samt Klamotten ins Schwimmbecken. Das Foto sorgte auf Instagram für viele Kommentare.  © instagram.com/kraftklub

Was hat die Aktion Kraftklub gekostet? Das will niemand verraten!

Die Aktion der Kultband war vorab mit den Bäderbetrieben abgesprochen, weiß Bäder-Sprecher Lars Kühl (50).
Die Aktion der Kultband war vorab mit den Bäderbetrieben abgesprochen, weiß Bäder-Sprecher Lars Kühl (50).  © Holm Helis

Etwa eine Stunde planschten die Jungs aus Chemnitz dann nachts im Dresdner Kultbad. Dabei "sind auch keine Schäden entstanden", betont der Bäder-Sprecher.

Doch darf jetzt jeder einen Antrag stellen, nachts ins Arnhold-Bad zu hüpfen? "Das eher nicht. Wir haben ja sehr viele Anfragen und entscheiden es immer im Einzelfall."

Wie viel genau die Band für ihren Exklusivtermin löhnen musste, verschweigen die Bäderbetriebe.

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Lars Kühl: "Das kann ich nicht beantworten. Das ist immer unterschiedlich und wird nach personellem Aufwand entschieden." Eine Anfrage an die Musiker zu ihrer coolen Planschaktion blieb unbeantwortet.

Titelfoto: Bildmontage: instagram.com/kraftklub, Robert Michael/dpa

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