Wegen Drogen im Knast: Deutschrapper "18 Karat" abgeschoben

Von Florentine Dame

Dortmund - Der straffällig gewordene, portugiesische Rapper "18 Karat" ist aus der Haft nach Portugal abgeschoben worden. Das bestätigte die Stadt Dortmund der Deutschen Presse-Agentur auf Nachfrage.

Ein Flieger brachte den Rapper "18 Karat" in der Nacht auf Mittwoch nach Portugal zurück. (Symbolbild)  © Julian Stratenschulte/dpa

Er sei noch in der Nacht ausgeflogen worden, hieß es von seiner Anwältin. "Er konnte sich heute früh einmal bei seiner Familie melden und seine Ankunftszeit und Ankunftsort mitteilen", teilte Rechtsanwältin Lisa Grüter mit.

Am Dienstag hatte das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht im Eilverfahren grünes Licht für die Abschiebung gegeben.

Zuletzt hatte sich der Deutschrapper, der den bürgerlichen Namen Ivo Vieira Silva trägt, in Strafhaft befunden. Seit 2022 verbüßte er eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren und drei Monaten wegen verschiedener schwerer Drogendelikte.

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Die Stadt Dortmund hatte ihm deshalb das EU-Freizügigkeitsrecht entzogen, ihn zur Ausreise aufgefordert und seine Abschiebung nach Portugal angeordnet. 

Die Staatsanwaltschaft hatte für den Fall einer Abschiebung von der weiteren Vollstreckung der Haft abgesehen, wie ein Sprecher der Behörde erklärte.

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Damit muss 18 Karat in Portugal nicht weiter ins Gefängnis, würde aber bei einer Wiedereinreise nach Deutschland festgenommen und müsste seine Reststrafe verbüßen.

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