Danzig (Polen) - Schließt sich jetzt ein um etwa 200 Jahre andauernder Kreis? Anna Heiser (35) und ihr Ehemann Gerald (39) sind in jedem Fall ziemlich aus dem Häuschen, was sie jetzt über seine Vergangenheit herausgefunden haben.
Das "Bauer sucht Frau"-Traumpaar musste in den vergangenen Jahren viel durchmachen. Zuletzt haben die beiden ihre Farm auf Namibia verkauft und sind mit ihren zwei Kindern nach Polen, Annas alte Heimat, gezogen.
Doch ein etwa 200 Jahre altes Ölgemälde, das Gerald von seinen Vorfahren aus Namibia mit in seine neue Heimat gebracht hat, wirft nun Fragen auf.
Ist der Farmer aus Namibia mit seinem Umzug nach Polen in Wahrheit wieder dorthin zurückgekehrt, wo seine Vorfahren ursprünglich herkommen? Sieht ganz danach aus!
Am Sonntag erklärt seine Frau die kuriose Geschichte in einem neuen Instagram-Posting. Das Ganze ergänzt sie durch Beiträge in ihrer Story.
Der Grund: "Wir ziehen nach Polen und denken dabei, unsere Welt wäre zusammengebrochen. Dann erst vor zwei Tagen entdecken wir, dass Geralds Vorfahre nur etwa 100 Kilometer von unserem jetzigen Zuhause entfernt geboren wurde. Fast 200 Jahre später hängt sein Porträt wieder hier", schreibt die zweifache Mutter.
Anna Heiser meldet sich am Sonntag mit diesem Insta-Posting
"Ohne zu spirituell zu klingen - irgendwie fühlt sich das größer an als nur ein Zufall. Als hätte diese Geschichte einfach gewartet. Einen Kreis gedreht", so die gebürtige Polin.
Laut ihrer Story ist auf dem Ölgemälde Karl August Theophilius zu sehen. Über die Frau neben ihm, vielleicht seine Gattin, schreibt Anna allerdings nichts.
Der Fokus liegt also ganz auf dem Mann, der in Prabuty geboren sein soll, einer heute polnischen Stadt.
Dort wollen die Heisers nun bald auf Spurensuche gehen. Sollte am Ende herauskommen, dass Geralds Vorfahren wirklich aus Polen stammen, dürfte es sich für ihn vielleicht doch noch ein wenig so anfühlen, als hätte sich sein Schicksal gefügt.
"Mal sehen, was wir dort noch finden", freut sich Anna in jedem Fall schon jetzt auf das neue Abenteuer.