Anne Wünsche wagt drastischen Schritt: "Intimität teilweise gar nicht mehr möglich"
Berlin/Palma (Mallorca/Spanien) - Schmerzen beim Sex, extreme Blutungen und ein Alltag voller Beschwerden: Anne Wünsche (34) zieht nun eine weitreichende Konsequenz, die ihr Leben dauerhaft verändern wird. Die Influencerin möchte sich die Gebärmutter entfernen lassen.
Der Grund für den geplanten Eingriff ist Adenomyose. Dabei handelt es sich um eine gutartige, aber häufig sehr schmerzhafte chronische Erkrankung.
Für die Dreifach-Mama werden die Beschwerden vor allem während ihrer Periode zum Problem.
"Rund um den Eisprung war Intimität für mich teilweise gar nicht mehr möglich", verriet das Erotik-Model im Interview mit BestFans, das TAG24 vorliegt. "Irgendwann dachte ich nur noch: Das kann doch nicht normal sein."
Die Unternehmerin schilderte, dass sie beim Geschlechtsverkehr starke Schmerzen am Muttermund verspürt habe. Hinzu seien die extremen Blutungen gekommen. Die Beschwerden hätten sie schließlich dazu gebracht, ärztlichen Rat zu suchen.
Wie sehr die Erkrankung ihren Alltag einschränkt, wurde der früheren Café-Besitzerin bei einem Besuch im Disneyland Paris bewusst. Dort bekam sie ihre Periode so stark, dass sie kaum noch etwas unternehmen konnte.
"Ich bin von der Toilette runter und direkt wieder ausgelaufen", erinnerte sich der frühere "Berlin - Tag & Nacht"-Star. Der Zustand habe den gesamten Tag angehalten. Am Abend sei die 34-Jährige blass und schwach gewesen und habe sogar darüber nachgedacht, ins Krankenhaus zu gehen.
Anne Wünsche weiß um mögliche Komplikationen bei der OP
Für Anne Wünsche war das Erlebnis ein Wendepunkt. Die Schmerzen, Blutungen und Einschränkungen beim Sex hätten ihr zu viel Lebensqualität genommen: "Ich kann und möchte nicht mehr damit leben."
Zunächst habe sie sich dafür entschieden, die Pille ein Jahr lang durchzunehmen. Langfristig möchte sie sich jedoch die Gebärmutter entfernen lassen. Wann der Eingriff stattfinden wird, steht noch nicht fest. Geplant ist die Operation voraussichtlich für den Herbst oder Winter.
Mögliche Komplikationen bei der Operation seien ihr bewusst. So beschäftigt sie, dass etwas nicht richtig verheilen, sich entzünden oder die Schmerzen auch nach dem Eingriff bestehen bleiben könnten.
Deshalb sei es ihr wichtig, einen Arzt zu finden, dem sie vertraut und bei dem sie ein gutes Gefühl hat. "Ich freue mich ehrlich gesagt darauf", offenbarte sie mit Blick auf die OP. "Ich glaube, dass es mir danach einfach besser geht."
Titelfoto: BestFans

