Berlin/Mallorca - Hass und Hetze im Internet sind nicht neu für Anne Wünsche (34), die längst gelernt hat, damit umzugehen und Kritik von anderen Promis spornt sie sogar noch an.
Dass sie immer wieder auch von bekannten Persönlichkeiten wie Oliver Pocher (48) angefeindet wurde, kratzt den Ex-BTN-Star rein gar nicht, ganz im Gegenteil.
"Mir ist es egal, ob jemand wie Oliver Pocher es blöd findet, was ich mache. Sie sind kein Teil meines Lebens und ich kein Teil ihres Lebens. Aber es bringt mir Sichtbarkeit, also sollen sie gern weiter über mich reden", betont sie in einem Interview, das TAG24 vorliegt.
Bei einer Sache versteht sie aber keinen Spaß, und zwar, wenn ihre Kinder angefeindet werden. "Das Schlimmste, was ich bisher lesen musste, war direkt gegen meine Kinder gerichtet - dass man sie tot sehen wollen würde", berichtet Wünsche.
Seit ihrem (nicht ganz freiwilligen) Rückzug bei Instagram bekommt die gebürtige Cottbuserin allerdings nicht mehr so viele Hassbotschaften. Während sie diesen früher täglich ausgesetzt war, "ist es viel entspannter und positiver geworden", seitdem sie verstärkt bei TikTok aktiv ist.
Dass einer ihrer Online-Hater seine Drohungen wahrmachen könnte, befürchtet die Influencerin nicht. "Ich denke, wenn mir ernsthaft jemand schaden will, wird diese Person es nicht kommunizieren, sondern einfach machen", stellt sie fest.
Anne Wünsche hat sich in Berlin nicht mehr sicher gefühlt
Zumal sie in der Öffentlichkeit selten Hass mitbekomme, abgesehen von Kopfschütteln oder bösen Blicken. "Noch nie kam jemand auf mich zu und hat mich beleidigt", betont das Erotik-Model.
Ein Vorfall hat ihr aber doch gehörig Angst eingejagt: "Es gab im Jahr 2021 mal in Berlin einen Einbruch, bei dem ich bis heute nicht weiß, wer es war", berichtet die Promi-Dame.
Geklaut wurden dabei ihrer Aussage zufolge Tausende Euro Bargeld, Schmuck und teures Parfum. "Danach habe ich mich lange sehr unsicher in meiner Wohnung gefühlt und hatte immer ein Messer in meinem Bettschrank", erinnert sich Anne.
Mittlerweile verbringt die 34-Jährige viel Zeit auf Mallorca und fühlt sich dort "aktuell wirklich sehr, sehr sicher". Hier könne sie auch mal abschalten und einfach Mutter sein, ohne ständig das Gefühl haben zu müssen, dass etwas passieren könnte.
"In Berlin ist das anders, da habe ich tatsächlich mehr Angst", merkt Anne Wünsche an. Die Stadt sei groß, anonym und nach dem Einbruch sitze dieses ungute Gefühl einfach tiefer.