Anne Wünsche gibt Hund Dobby ab, der ihr das Leben rettete! "Ihr könnt mich dafür hassen"

Berlin - Es war Liebe auf den ersten Blick. Im Sommer-Urlaub auf den Seychellen fand Anne Wünsche (31) vergangenes Jahr einen abgemagerten, kranken Welpen, brachte den Hund zur einer Auffangstation, ließ ihn aufpäppeln und holte Dobby nach Berlin. Nach nun neun Monaten ist klar: Der Ex-BTN-Star wird ihn abgeben. Dabei wurde das Tier gar zum Lebensretter.

Anne Wünsche (31) hatte ihren Hund auf den Seychellen gefunden und nach Berlin geholt.
Anne Wünsche (31) hatte ihren Hund auf den Seychellen gefunden und nach Berlin geholt.  © Instagram/Anne Wünsche

"Ich habe mir geschworen: Ich hole ihn nach Berlin. Einfach aus dem Grund, weil Hunde auf den Seychellen nicht so gehalten wie bei uns. Sie sind einfach kein Familienmitglied, sondern einfach nur ein Hund. Ich habe geschworen, ihm ein besseres Leben zu schenken, wenn er überlebt. Das hat er", blickt die Laiendarstellerin in ihrer Instagram-Story zurück.

Im Februar machte die Influencerin ihr Versprechen wahr, holte den jungen Hund in die Hauptstadt. Auch wenn ihr die Entscheidung nicht leicht gefallen ist, sieht sie keinen anderen Weg mehr: Sie will ihn nach wenigen Monaten wieder abgeben, sucht bereits nach einer neuen Familie.

"Während der ganze Monate habe ich immer gesagt: Ich werde ihn bei mir aufnehmen, aber ich weiß nicht, ob ich diesen Hund auch behalten kann."

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Die Entscheidung wurde ihr abgenommen. Als der Trockner im Nebenzimmer Feuer fing und auch noch die Feuermelder versagten, rettete Dobby ihnen das Leben. Danach stand fest: Er bleibt.

"Kurz nachdem er zu uns gekommen ist, hatte es in meiner Wohnung gebrannt. Dank Dobby lebe ich noch, weil er Alarm geschlagen hat. Ich wäre mit Sicherheit nicht mehr aufgemacht. Danach war für mich klar: Ich kann ihn nicht mehr abgeben! Er hat mir und ich ihm das Leben gerettet", so das TV-Gesicht weiter.

Anne Wünsche wollte Dobby eigentlich behalten

Anne Wünsche möchte ihrem Hund Dobby ein noch besseres Leben schenken.
Anne Wünsche möchte ihrem Hund Dobby ein noch besseres Leben schenken.  © Instagram/Anne Wünsche

Nun aber hat sich ihre Meinung wieder geändert. Nachdem die Wahlberlinerin zunächst es im privaten Umfeld versucht hatte, wandte sich die Dreifach-Mama an eine Tierschutzorganisation, die Hunde nur mit Hausbesuchen und Schutzvertrag vermittelt.

Der Grund: Sie möchte ihm besseres Leben geben, etwas was er bei ihr nicht bekommen kann. Er solle nur das Beste bekommen - zum Beispiel ein Haus und Garten, sowie einen zweiten Hund zum Spielen. Das tue ihr Hund Spot nämlich nicht.

"Es ist nicht so, als würde mir das leicht fallen." Die Überlegungen Dobby abzugeben habe sie schon seit Wochen. "Ich verwehre ihm ein besseres Leben, als er überhaupt haben könnte. Das kann ich mit meinem Gewissen zu vereinbaren. Ich liebe ihn abgöttisch und ich werde so heulen, wenn der Tag gekommen ist."

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Zunächst einmal muss sich die Social-Media-Beauty aber mal wieder mit einer Hasswelle rumschlagen. Weil sie ihre Pläne nicht öffentlich gemacht hat, die Anzeige nicht unentdeckt blieb und sich dann auch noch Influencer zu Wort gemeldet haben sollen, prasselt mal wieder eine Flut von negativen Kommentaren auf sie ein. Einige gehen sogar so weit und wünschen ihrem Baby den Tod.

"Wir werden bedroht, unsere Adresse wird veröffentlicht, man wünscht meinem Sohn den Tod. Ich versuche, etwas Gutes zu tun – Dobby zuliebe – und werde dargestellt, als wäre ich das schlimmste Monster auf Erden", so Anne.

Ändern wird das aber nichts mehr. Sie hat sich fest entschlossen ihn abzugeben, auch wenn sich die Suche noch ziehen wird. "Er hat es einfach verdient, er ist so ein krass toller Hund. Mit brennt es im Herzen. Hätte ich ein Haus mit Garten, nicht diesen Job, dann würde die Sache anders aussehen", weiß, dass sie sich keine Freunde machen wird. "Ihr könnt mich dafür hassen, mich dafür verurteilen. Aus meiner Sicht ist es der beste Weg."

Titelfoto: Instagram/Anne Wünsche

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