"AWZ"-Star zeigt sich geschockt: Ania Niedieck geht rüpelhafte Fußball-Eltern an

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Von Jonas-Erik Schmidt

Köln/Mettmann - Serienstar Ania Niedieck (42, "Alles was zählt") ist über den Ton mancher Eltern bei Fußballspielen von Kindern schockiert.

"Alles was zählt"-Star Ania Niedieck (42) kritisiert rüpelhafte Fußball-Eltern.
"Alles was zählt"-Star Ania Niedieck (42) kritisiert rüpelhafte Fußball-Eltern.  © Rolf Vennenbernd/dpa

"Ich stehe gerne bei den Fußballspielen meiner Tochter am Spielfeldrand. Mitunter bin ich aber ehrlich gesagt geschockt darüber, wie sich dort manche andere Eltern äußern", sagte die 42-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

Direkte Schimpfwörter würden zwar nicht fallen - der Ton sei aber "extrem rau und grenzwertig".

"Wenn da Sätze fallen wie 'Mann, schieß jetzt mal!' oder 'Bist du blind?', finde ich das echt schwierig. In solchen Momenten denke ich mir nur: Leute, beruhigt euch, das ist doch hier schließlich nur Kinderfußball", sagte Niedieck.

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Die Schauspielerin spielt seit 2010 die Rolle der Isabelle Reichenbach in der RTL-Serie "Alles was zählt", die in Köln produziert wird.

Daneben betreibt sie mit Co-Gastgeber Phil Pauls einen eigenen Podcast ("Blondie Spritz"). Niedieck stammt aus Mettmann.

Tochter ist einziges Mädchen in der Fußball-Mannschaft

Die Tochter der 42-Jährigen spielt seit drei Jahren Fußball im Verein.
Die Tochter der 42-Jährigen spielt seit drei Jahren Fußball im Verein.  © Instagram/ania_niedieck (Screenshot)

Tief in die Fußballwelt hineingezogen hat sie in den vergangenen Jahren ihre Tochter. Das Mädchen spielt seit drei Jahren Fußball im Verein. "Ich war eigentlich immer nur der klassische WM- und EM-Gucker und habe mich nie wirklich für Fußball interessiert", sagte Niedieck.

Das habe sich mittlerweile sehr geändert - sie sei "ein bisschen Fußball-Mutter wider Willen" geworden. 

"Wenn wir im Auto sitzen, fordert sie mich auf, meine Lieblingsspieler auf dem linken Außenfeld oder dem rechten Flügel von eins bis fünf zu ranken. Mittlerweile stecke ich viel tiefer im Fußballgame, als ich es mir jemals hätte träumen lassen", sagte sie.

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Ihre Tochter sei das einzige Mädchen in der Mannschaft. "Sie steht als Letzte hinten vor dem Tor und hält den Jungs den Rücken frei", sagte die Schauspielerin. "Auch wenn ich es mit den Regeln selbst noch nicht immer ganz perfekt habe, macht es einfach unglaublich Spaß, ihr dabei zuzusehen."

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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