Berlin - Vor wenigen Tagen ist der "Türkisch für Anfänger"-Schauspieler, Axel Schreiber (†49), an den Folgen seiner schweren Krebserkrankung gestorben. Nun wurde bekannt, wie er seine letzten Wochen verbrachte und wer davon wusste.
Nur ein kleiner Kreis seiner engsten Vertrauten war über seinen tatsächlichen Zustand im Bilde und wusste, dass er an einem bösartigen Tumor im Gehirn litt.
Seinen letzten Fernsehauftritt hatte der Schauspieler im vergangenen Jahr in der Erfolgsserie "In aller Freundschaft", in der er den Bruder des Arztes Kai Hoffmann spielte. Seine Set-Kollegen hätten nichts von einer Erkrankung gewusst, wie BILD berichtet.
Wer jedoch eingeweiht war, war sein Schauspielkollege und enger Freund Christian Kahrmann (53). "Ich wusste von Axels Erkrankung. Er hatte mich vor zwei Jahren kontaktiert und wollte sich mit mir darüber austauschen, wie ich wieder ins Leben zurückgefunden habe", erinnert er sich zurück. Christian Kahrmann hatte eine schwere Covid-Erkrankung und kämpfte lange mit deren Nachwirkungen.
Die beiden hätten sich lange und tiefgründig unterhalten. "Damals hörte es sich an, als hätte er die Krankheit überwunden. Das war leider anscheinend nicht so. Das macht mich sehr traurig", so der Schauspieler weiter.
Axel Schreibers letzte Monate zwischen Lebensfreude und Abschied
Trotz allem habe der Brandenburger seine Lebensfreude nicht verloren und in seinen letzten Monaten noch zahlreiche Wanderungen und Reisen unternommen.
Auf seinem Instagram-Account zeigte er Eindrücke davon, wie er mit seinem Bruder Skifahren ging oder surfen war.
Am 3. Juni verlor er schließlich den Kampf gegen den Tumor. In einem emotionalen Abschieds-Post erklärten seine engsten Vertrauten, der Schauspieler habe in seinen letzten Tagen davon gesprochen, bereits "zwischen den Welten zu reisen".
Sein letzter Wunsch sei "tiefer Frieden" gewesen. Seine Angehörigen hätten diesen mit ihm gespürt und wünschen sich, dass er ihn gefunden hat.