Britney Spears packt über ihren Vater aus: "Wurde viel zu lange dazu gezwungen"

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Los Angeles (USA) - Als einer der erfolgreichsten Popstars der Welt wurde Britney Spears (44) in den 2000er-Jahren von Hunderttausenden Fans auf der Bühne gefeiert. Was damals niemand ahnte: Abseits des Rampenlichts plagten die Sängerin Selbstzweifel, Panik und Angstzustände.

Britney Spears (44) füllte jahrelang die größten Konzerthallen der Welt. (Archivfoto)
Britney Spears (44) füllte jahrelang die größten Konzerthallen der Welt. (Archivfoto)  © picture alliance/dpa | Steve Marcus

Bei Instagram veröffentlichte die frühere "Princess of Pop" zwei lange Postings, in denen sie über die Schattenseiten des Ruhms und die damit eng verbundene 13-jährige Vormundschaft durch ihren Vater Jamie Spears (74) auspackte.

"Ich habe das Gefühl, dass die Leute bis heute nicht begreifen, welchen Schaden die Vormundschaft meinem Herzen und meiner Seele zugefügt hat. Es ist einfach bizarr", gestand die 44-Jährige ihren Fans.

Sie sei in Wahrheit "furchtbar schüchtern" und sensibel gewesen, habe auf der Bühne und in der Öffentlichkeit jedoch eine Rolle gespielt, in die man sie hineingezwängt habe: "Ich wurde viel zu lange dazu gezwungen", gab Britney zu und erinnerte sich an traumatische Erlebnisse zurück.

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"Ich bekam Asthma und fing an zu zittern, wenn ich mehr als zehn Leute bei einem Meet & Greet treffen musste", beichtete Spears ihren knapp 42 Millionen Followern im Netz. Doch trotz ihrer Angst habe ihr Vater sie damals zu Fan-Treffen mit rund 70 Leuten gezwungen.

"Ich habe meine ganze Sensibilität verloren. Und es hat wirklich wehgetan", so das einstige Teenie-Idol. Sie habe sich in dieser Zeit "wie ein Roboter" gefühlt.

Britney Spears über ihre Bühnenshows: "Ich kam mir albern vor"

Britney im Jahr 2011 bei einem Konzert in Mexico City. (Archivfoto)
Britney im Jahr 2011 bei einem Konzert in Mexico City. (Archivfoto)  © picture alliance / dpa | Str

Nach der Geburt ihrer Söhne Sean Preston (20) und Jayden James (19) habe sich dieses Gefühl nur noch verstärkt: "Ich kam mir so albern vor und schämte mich", gestand Britney.

Inzwischen könne sie kaum glauben, dass sie früher vor so vielen Menschen performen konnte, und sei stolz darauf, all das hinter sich gelassen zu haben: "Gott sei Dank ist es vorbei", resümierte die Sängerin am Ende ihres Postings.

Nach mehreren privaten Krisen und psychischen Zusammenbrüchen hatte Jamie Spears zwischen 2008 und 2021 die Vormundschaft für seine Tochter und damit die Kontrolle über ihr Leben, ihre Karriere und ihre Finanzen übernommen. Bis heute gilt Britneys Verhältnis zu ihrer Familie als zerrüttet.

Titelfoto: picture alliance/dpa | Steve Marcus

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