Blanker Wahnsinn oder geniale Idee? Das hält Carolin Kebekus von Eintritt im Kölner Dom

Von Christoph Driessen

Köln - In der anhaltenden Debatte um mögliche Eintrittsgelder im Kölner Dom hat Komikerin Carolin Kebekus (45) ihre Meinung öffentlich ausgesprochen.

TV-Star Carolin Kebekus startet am kommenden Donnerstag in die neue Staffel ihrer Show.
TV-Star Carolin Kebekus startet am kommenden Donnerstag in die neue Staffel ihrer Show.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur verriet die 45-Jährige, dass sie im ersten Moment alles andere als begeistert gewesen sei.

"Meine erste Reaktion war: Was? Nein! Das geht nicht! (...) Ich bin in meiner Jugend immer in den Kölner Dom gegangen, um für jeden Blödsinn, jede Matheklausur, jeden Liebeskummer eine Kerze anzuzünden."

Auf der anderen Seite sei ihr aber auch klar, dass der Unterhalt des Doms viel Geld koste. "Und andere große Kirchen – Sagrada Família in Barcelona zum Beispiel – nehmen auch Eintritt. Also, es ist schwierig. Ich hätte es natürlich lieber anders, aber ich finde es verständlich."

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Das Domkapitel hatte kürzlich angekündigt, demnächst von Touristen Eintrittsgeld zu verlangen. Wie viel der Eintritt kosten soll, ist noch nicht bekannt. 

Kosten für Pflege, Schutz und den laufenden Betrieb im Fokus

Damit sollen die gestiegenen Kosten für Pflege, Schutz und den laufenden Betrieb des Doms gedeckt werden. Gottesdienstbesucher und Betende sollen weiter gratis Zugang erhalten, ebenso Mitglieder des Zentral-Dombau-Vereins.

Am kommenden Donnerstagabend startet im Ersten um 23.35 Uhr die neue Staffel der "Carolin Kebekus Show".

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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