Dreiste Outfit-Kritik an seinem Sohn: Chris Töpperwien platzt der Kragen
Los Angeles - Eigentlich liegt Weihnachten schon drei Wochen zurück - Bei TV-Auswanderer Chris Töpperwien (51) schlägt das Fest der Liebe aber aktuell ganz hohe Wellen.
Ausschlaggebend dafür ist die uncharmante Outfit-Kritik einer Userin, die den Look seines kleinen Sohnes hinterfragt.
"Ich weiß nicht, ob du es mitbekommen hast, aber Weihnachten ist vorbei. (...) Man könnte die Weihnachtssachen mal aussortieren. (...) Seinen Pullover mit Zuckerstangen", klatscht die Fremde dem Currywurstmann als Reaktion auf einen Schnappschuss seines Sohnemanns vor die Füße.
Statt die Meldung zu ignorieren, springt Chris Töpperwien kurzerhand drauf an - in gewohnt emotionaler Manier. "Du bist halt einfach nur ein empathieloser Kackvogel, Frau Nichtgefragt-Richterin", faucht der Unternehmer zurück.
Ganz mit dem Thema abschließen scheint der Ex-Kandidat von "Reality Backpackers" aber offensichtlich nicht. Der 51-Jährige ist derart in Fahrt, dass er der Userin einen ausführlichen Beitrag schenkt und dabei die gesamte Gesellschaft hinterfragt.
Chris Töpperwien verlässt Social Media
"LEUTE!!! Manchmal frage ich mich wirklich, ob wir als Gesellschaft kollektiv falsch abgebogen sind", lautet die konfrontative Einleitung.
"Es fühlt sich ein völlig fremder Irrer im Internet berufen, mich darüber zu belehren, dass Weihnachten vorbei sei und man 'die Weihnachtssachen jetzt mal wegräumen sollte'. Ernsthaft?", stellt er in den Raum.
Wie die langjährige "Goodbye Deutschland"-Ikone schreibt, seien plumpe Reaktionen wie diese kein Einzelfall mehr, sondern Alltag geworden. "Menschen, die offensichtlich so wenig mit ihrem eigenen Leben anfangen können, dass sie lieber kommentieren, bewerten, moralisieren, beleidigen – alles ungefragt, alles übergriffig, alles komplett überflüssig."
Einen Entschluss, dem ganzen ein Ende zu setzen, hat Chris Töpperwien schon gefasst: Er macht in den nächsten Monaten Schluss mit Social Media. Zuvor hatte der Auswanderer schon angekündigt, künftig an keiner Realityshow mehr teilnehmen zu wollen.
Titelfoto: Ursula Düren/dpa

