Mallorca - Sie hat fünf Kinder zur Welt gebracht, den Tod des eigenen Mannes miterlebt, sich aus seelischen Krisen herausgekämpft und vieles mehr. Trotzdem erhält Danni Büchner (48), seitdem sie in der Öffentlichkeit steht, regelmäßig Hassnachrichten. Was das mit der Wahl-Mallorquinerin macht und wann ihre Grenze überschritten ist, hat sie in einem Interview mit der Bild verraten.
Kaum geht ein neuer Post oder eine Story auf Instagram online, lassen Hater nicht lange auf sich warten. Für Danni Büchner gehören negative Nachrichten oder gar Beleidigungen fast schon zum Alltag.
Doch die Witwe von "Malle"-Jens Büchner (†49) hat auch Grenzen: "Es gab schon Kommentare, die weit über normale Kritik hinausgingen. Ich wurde als Hitler-Hure beschimpft, mir wurde der Tod gewünscht, und ich habe sehr aggressive Sprachnachrichten bekommen."
Heute lasse sie sich solche teils strafbaren Äußerungen nicht mehr bieten. Auf Social Media hat Danni bereits mehrfach angekündigt, rechtliche Schritte gegen ihre Hater eingeleitet zu haben: "Irgendwann ist eine Grenze erreicht."
Grund für ihr konsequentes Handeln seien nicht nur ihre persönlichen Prinzipien, sondern vor allem der Schutz ihrer Kinder.
Danni Büchner zeigt Familienleben stolz auf Instagram
Bei ihren Kindern wird Danni Büchner zur Löwin
Besonders die Zwillinge, Jenna und Diego (10), stünden hier an erster Stelle, wie sie erzählt: "Ich habe gemerkt, dass auch meine jüngsten Kinder immer mehr mitbekommen."
Schmerzhaft seien nicht nur Hasskommentare gegen sie selbst, sondern auch gegen ihre eigenen Kinder. Die älteste Tochter der 48-Jährigen, Joelina Karabas (26), kennt Hass im Netz nur zu gut.
Erst kürzlich wurde die nun in Hamburg lebende Flugbegleiterin unter einem von Dannis Beiträgen verbal angegangen. "Da werde ich zur Löwin. Das versteht wahrscheinlich jede Mutter. Da kämpfe ich noch mal anders als für mich selbst."
In schwachen Momenten habe die gebürtige Düsseldorferin sogar überlegt, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen.
"Am Anfang war ich mit dieser Art Öffentlichkeit und dem Ausmaß an Bewertungen überhaupt nicht vertraut", so Danni ehrlich.
Im Laufe der Jahre habe sich die Auswanderin nicht nur körperlich, sondern auch mental verändert: "Ich habe mehr Selbstbewusstsein, mehr Selbstvertrauen […] entwickelt. Natürlich gibt es Dinge, die einen treffen. Aber ich lasse sie nicht mehr so nah an mich heran wie früher."