Das gab es noch nie: Metallica schreibt mit Zuschauerrekord in Berlin Geschichte

Von Stefan Heinemeyer und Mia Bucher

Berlin - Die US-Metal-Band Metallica hat mit ihrem Konzert im Berliner Olympiastadion Geschichte geschrieben. 94.000 Zuschauer besuchten das Konzert am Samstagabend, wie das Stadion auf Instagram mitteilte.

Im Olympiastadion in Berlin gab Metallica am Samstag ein historisches Konzert.  © Sven Hoppe/dpa

Die Band spricht von einem Rekord und der größten Show, die es jemals im Olympiastadion gegeben habe. Zum Vergleich: Bei einem Fußballspiel gibt es in dem Stadion für rund 73.860 Menschen Platz.

Möglich wurde das durch die Bühnenanordnung. Anders als bei anderen Konzerten im Olympiastadion stand die Bühne nicht am Marathon-Tor, sondern mittig, somit konnten alle Tribünenplätze genutzt werden.

Die Bühne war als Ring angeordnet: Fans, die viel Geld für Karten in der Mitte bezahlt hatten, kamen bei etwas Glück auch in den Genuss, die Musiker abzuklatschen.

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Kurz nach 20 Uhr kamen die vier Musiker auf die Bühne und heizten den beseelten Fans vom ersten Ton an ein. Gut zwei Stunden lang spielten Metallica um Frontmann James Hetfield Titel ihres jüngsten Albums "72 Seasons", aber auch Klassiker wie die Ballade "Nothing Else Matters" sowie am Ende "Enter Sandman" und "Masters of Puppets".

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Auf Instagram gab es Einblicke in den Aufbau vor dem Event

Metallica spielt Rammstein-Song

Als Reminiszenz an die Lokalmatadoren von Rammstein spielten sie deren Song "Sonne" – Tausende Fans sangen dabei mit. Beendet wurde das Konzert mit einem Feuerwerk auf dem Dach des Olympiastadions.

Seit gut drei Jahren sind Metallica im Rahmen der M72 World Tour unterwegs. 2023 und 2024 waren sie zu je zwei Konzerten in Hamburg, zuletzt bei zwei Auftritten in Frankfurt am Main.

Das Berliner Konzert war das siebte und letzte Konzert in Deutschland.

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