Ehemalige Top-Ten-Sängerin rechnet mit "DSDS" ab und warnt vor Teilnahme: Das steckt dahinter
Köln - "Deutschland sucht den Superstar" geht in eine neue Runde. Kurz vor dem Start der neuen Staffel erheben frühere Teilnehmer jedoch heftige Vorwürfe gegen die Castingshow - allen voran Annemarie Eilfeld (36).
Die Sängerin aus Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) nahm 2009 selbst an dem einst so beliebten RTL-Format teil. Und das sogar sehr erfolgreich: Sie wurde Dritte. Allerdings bekam die 36-Jährige damals schnell den Stempel als blonde Sexbombe aufgedrückt.
Rückblickend findet sie deutliche Worte zu ihren damaligen Erfahrungen am "DSDS"-Set. "Ich habe wirklich viel Scheiße essen müssen, um das mal auf Deutsch zu sagen", stellte Eilfeld jetzt in einem Interview mit dem "OK!"-Magazin klar.
Spurlos sei das Ganze jedenfalls nicht an ihr vorbeigegangen. Schonungslos offen gab die "Liebe kann"-Interpretin zu: "Ich habe wirklich viel durchgemacht. Es hat mich nachhaltig ziemlich beschäftigt und auch teilweise traumatisiert."
Wenn sie heute gefragt wird, ob sie jungen Nachwuchstalenten, die von der großen Musikkarriere träumen, eine Teilnahme bei "Deutschland sucht den Superstar" empfehlen würde, hat die Blondine daher auch eine eindeutige Antwort parat: "Auf gar keinen Fall!"
Ex-Sieger Mark Medlock packt über Verhältnis zu "DSDS"-Juror Dieter Bohlen aus
Ergänzend schob sie dann noch hinterher: "Wenn ihr wirklich ernsthaft Sänger werden möchtet, dann halte ich das für den falschen Weg heutzutage!"
Silvia Amaru (35) wird dies wohl bestätigen. Die Hamburgerin stellte sich 2012 der Jury um Poptitan Dieter Bohlen (72). Wie sie im Podcast "VYBE" verriet, leide sie jedoch noch immer unter dem arroganten Image, das ihr der Sender damals verpasst habe.
Auch von Mark Medlock gibt es kritische Töne. Der 48-Jährige gewann die "DSDS"-Staffel von 2007 und arbeitete danach einige Jahre erfolgreich mit Bohlen zusammen.
"Wir waren keine besten Freunde", betonte der Sänger gegenüber dem "OK!"-Magazin in Bezug auf Bohlen. Und weiter: "Das Business ist hart. Da geht's ums Geld - das darf man nicht vergessen."
Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa

