Düsseldorf - Der Dschungel ruft, doch ein Thema lässt Eva Benetatou (33) nicht los. Kurz vor ihrem Einzug ins RTL-Camp spricht die Reality-TV-Bekanntheit erstmals öffentlich über einen Verlust, der sie bis heute beschäftigt.
Im Oktober 2025 machte die Nachricht vom plötzlichen Tod des Unternehmers Dennis Kessmeyer (†45) die Runde. Viele bekannte Gesichter aus der Reality-Welt zeigten sich damals fassungslos und teilten ihre Trauer auf Instagram.
Besonders für Eva war die Nachricht ein Schock: Dennis war ihr Ex-Freund. Jetzt, wenige Tage vor dem Start des Dschungelcamps 2026, erzählt die 33-Jährige im RTL-Interview erstmals, wie nah ihr dieser Abschied ging.
"Es hat mich wahnsinnig getroffen", sagt Eva offen. Bis heute könne sie kaum glauben, was passiert sei. Sie habe nie damit gerechnet, diese Nachricht zu bekommen.
Die beiden waren mehrere Monate ein Paar, trennten sich Ende 2024. In ihrer Wahrnehmung sei Dennis glücklich gewesen, auch in seiner neuen Beziehung. "Ich dachte wirklich, er hat sein Glück gefunden", erklärt sie rückblickend.
Umso größer war der Schock, als plötzlich alles anders kam.
Eva plagten unklare Umstände und viele Fragen
Offiziell bestätigt, unter welchen Umständen Dennis ums Leben kam, wurde weder von seiner Familie noch von seinem Unternehmen. In der Öffentlichkeit kursierten jedoch Gerüchte, er habe sich selbst das Leben genommen.
"Mir wurde gesagt, dass er tot ist. Ich habe nur gefragt: 'Das kann doch nicht sein – wie soll das passiert sein?'", so Eva. Erst langsam habe sie realisiert, dass es kein Irrtum war.
Was danach folgte, beschreibt die Dschungelcamp-Kandidatin als belastend. Es habe Gespräche gegeben, in denen sie sich unter Druck gesetzt gefühlt habe, öffentlich zu schweigen.
Namen nennt sie bewusst nicht. "Ich will diesen Menschen keine Plattform geben", stellt sie klar.
Klarer Appell an Fans: Reden kann Leben retten
Der Tod ihres Ex habe Eva einen schonungslosen Blick auf die Realität gegeben. Vieles sei oft nur Fassade, sagt Eva. Menschen wirkten nach außen stark und glücklich, während es innerlich ganz anders aussehen könne.
Sie habe sich im Nachhinein gefragt, ob sie Anzeichen erkannt hätte, wenn sie noch mit ihm zusammen gewesen wäre. In ihrer gemeinsamen Zeit habe sie davon nichts gespürt.
Gerade deshalb richtet Eva einen eindringlichen Appell an ihre Fans. Wer sich in einer dunklen Phase befinde, dürfe nicht allein bleiben. "Man muss sich Hilfe holen, wenn man nicht mehr weiterweiß", betont sie. Offen darüber zu sprechen, könne Leben retten.
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