Kensington (Großbritannien) - Vor über 35 Jahren verstarb die Rock-Ikone Freddie Mercury (†45) an den Folgen von AIDS. Nach seinem Ableben hinterließ der Musiker nicht nur ein riesiges Vermögen von rund 10 Millionen britischen Pfund (ca. 11,5 Millionen Euro), sondern vermachte seiner Ex-Verlobten Mary Austin (74) ein kostbares Anwesen.
Zu Lebzeiten kaufte sich die Berühmtheit ein nobles Haus im wohlhabenden Stadtteil Kensington (Großbritannien). Nach seinem Tod 1991 wurde die "Garden Lodge" im Westen Londons mit acht Schlafzimmern auf die 74-Jährige überschrieben - mit dem Gedanken, dass sie darin wohnen könne.
Wie das Newsportal "The Sun" jedoch nun mitteilte, versuche Freddie Mercurys Ex seit fast zwei Jahren, die Londoner Villa loszuwerden. Ihre erste Anzeige schaltete sie bereits 2024 - und bot das Anwesen für 30 Millionen Pfund (ca. 34,6 Millionen Euro) im Netz an.
Noch immer wartet die langjährige Partnerin des Queen-Frontmanns auf einen Käufer. Kashmira Bulsara (74), der Schwester von Freddie Mercury, scheint der Verkauf des Anwesens ein Dorn im Auge zu sein.
"Sie war bestürzt über den Gedanken, dass irgendwelche Sachen von Freddie öffentlich zum Verkauf angeboten werden könnten, insbesondere Garden Lodge", gab ein Insider gegenüber "The Sun" preis.
Vergangenes Jahr hatte Kashmira für drei Millionen Pfund (ca. 3,5 Millionen Euro) Gegenstände des Londoner Anwesens zurückgekauft, nachdem Mary Austin diese an Interessenten versteigert hatte.
Die Schwester des Sängers war der Meinung, dass sein ehemaliges Hab und Gut in der Familie bleiben müsse.
Freddie Mercury startete mit Queen durch und erlangte weltweiten Erfolg
Der verstorbene Musiker, mit bürgerlichem Namen Farrokh Bulsara, wuchs nach der Flucht aus Indien 1964 in London auf. Mit 24 Jahren schloss sich Freddie Mercury der Band "Smile" an, die später zu "Queen" umbenannt wurde.
Schnurstracks erlangte die britische Rockband an Sichtbarkeit und wurde in den 80er Jahren zu einer der erfolgreichsten Künstlergruppen überhaupt - mit insgesamt 300 Millionen verkauften Tonträgern.
Mit dem plötzlichen Erfolg füllten sich auch die Taschen der "Queen"-Mitglieder: Brian May (78), Roger Taylor (76), John Deacon (74) und Freddie. Für den verstorbenen Frontsänger war es der perfekte Anlass, unzählige und kostspielige Partys zu feiern.
Viele dieser exklusiven Events fanden in der "Garden Lodge" statt. So zelebrierte Freddie 1986 dort seinen 40. Geburtstag unter dem Motto "Silly Hat Party", berichtete The Sun.