Köln - Fabian Kahl (34) hat viele Talente. Unter anderem rettete er in Afrika einst mehreren Menschen das Leben. Im "Kölner Treff" verriet er die dramatischen Details dazu.
Größere Bekanntheit erlangte der Antiquitätenexperte durch seine Tätigkeit als Händler in der ZDF-Erfolgssendung "Bares für Rares". Bevor ihm der TV-Durchbruch gelang, ließ sich Kahl in Südafrika zum Safari-Guide ausbilden, wie er in der WDR-Talkshow preisgab.
Normale Safaris als Teilnehmer seien ihm schlicht zu langweilig gewesen, begründete der 34-Jährige im Gespräch mit den Moderatoren Susan Link und Micky Beisenherz (beide 49) seinen Entschluss für die ungewöhnliche Ausbildung.
Kahl wollte die Zusammenhänge der Wildnis verstehen und fragte sich: "Wie funktioniert der Busch, und wie komme ich da gegebenenfalls zu Fuß und ohne Nahrung durch?"
Wie er im Anschluss offenbarte, habe er tatsächlich sogar schon Menschen retten können.
"Die steckten drei Tage in einem großen Wasserloch fest, wir sind da durch Zufall langgefahren", erinnerte er sich im "Kölner Treff" an den schicksalhaften Moment zurück. Anschließend plauderte Kahl noch mehr Details aus.
"Bares für Rares"-Star Fabian Kahl ist kürzlich Vater geworden
Mithilfe eines Küchenmessers hätte sich die Gruppe damals eine Lanze gebaut gehabt und zwei Kilometer durch den Busch auf sich genommen. "Sie haben Schilder gebaut und 'Help' an die Straßen geschrieben", so der Thüringer.
In seiner Funktion als Safari-Guide seien er und seine Begleiter dann zufällig dort vorbeigekommen. Ein Riesenglück. Kahl erklärte dazu: "Diese Straße war eigentlich gesperrt. Die hätte niemand mehr gefunden."
Inzwischen genießt der "Bares für Rares"-Star der ersten Stunde sein wildes Leben daheim. Erst kürzlich wurde er zum ersten Mal Vater. "So ein kleines Baby berührt das Herz. Ich bin total gerne Vater", schwärmte der 34-Jährige bereits kurz nach der Geburt.
Wächst sein Nachwuchs jetzt etwa in einer Welt mit ausschließlich antiken Gegenständen auf? Mitnichten. "Wir haben alles modern", stellte Kahl im "Kölner Treff" klar. Das gelte auch für den Kinderwagen.