Nach Kliemanns Masken-Skandal: Verfahren gegen Produzenten eingestellt

Stade - Die Staatsanwaltschaft Stade hat das Ermittlungsverfahren gegen den Ex-Geschäftspartner von Influencer Fynn Kliemann (34) und Textilproduzenten Tom Illbruck, ohne Auflage eingestellt.

Fynn Kliemann (34) sorgte mit seinem Masken-Skandal monatelang für Schlagzeilen.
Fynn Kliemann (34) sorgte mit seinem Masken-Skandal monatelang für Schlagzeilen.  © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Das teilte ein Sprecher am Donnerstag der dpa mit. Illbruck sagte, er betrachte sich "damit als vollständig rehabilitiert von den seinerzeitigen Vorwürfen".

Im März hatte die Behörde bereits das Verfahren gegen Musiker und Geschäftsmann Fynn Kliemann gegen Zahlung von 20.000 Euro eingestellt.

Die Staatsanwaltschaft hatte nach einem TV-Beitrag des Satirikers Jan Böhmermann (42) gegen Kliemann und Illbruck ermittelt. Dabei ging es neben einem Betrugsverdacht vor allem um den Verdacht des Verstoßes gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb.

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Kliemann, der einen Event-Standort in der Nähe von Bremen betrieb, und Illbrucks Textilfirma aus Nordrhein-Westfalen waren im Mai 2022 durch den TV-Beitrag im ZDF in die Kritik geraten.

Im Kern des Beitrags wurde die Frage aufgeworfen, ob bei Geschäften der Textilfirma mit einem Großhändler im Jahr 2020 ganz bewusst das Produktionsland verschwiegen wurde - Masken kamen aus Asien statt aus Europa.

Titelfoto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

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