Geheimtipp für Eltern? So kurios brachte RTL-Star seinen Sohn einst zum Einschlafen
Köln - Im Kampf um ausreichend Schlaf greifen frischgebackene Eltern zuweilen auf kreative Lösungen zurück. So auch Schauspieler Marc Dumitru (40).
Wie der "Alles was zählt"-Star jetzt im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) offenbarte, brachte er seinen Sohn einst mit dem monotonen Sound eines Küchengeräts zum Einschlafen.
"Als unser Sohn noch ganz klein war und extrem schlecht schlief, hat uns manchmal nur noch die Dunstabzugshaube geholfen", erinnerte sich Dumitru. Nur das Geräusch alleine verfrachtete seinen Junior aber noch nicht ins Land der Träume.
Ergänzend schob der fürsorgliche Familienvater hinterher: "Wir haben sie angemacht und sind manchmal bis zu zwei Stunden lang mit ihm in der Trage vor der laufenden Dunstabzugshaube auf und ab gelaufen."
Der Mix aus beiden Methoden habe schließlich den gewünschten Erfolg gebracht - das Kind konnte schlafen. Ihm sei aber sehr wohl bewusst, dass der Kniff auf Außenstehende durchaus seltsam wirken könne.
"AWZ"-Star Marc Dumitru verteidigt sich: "Eltern machen solche Dinge!"
"Das klingt verrückt, stundenlang um eine laufende Dunstabzugshaube laufen", gab der 40 Jahre alte AWZ-Darsteller offen und ehrlich zu. Gleichzeitig betonte er zu seiner Verteidigung aber auch: "Eltern machen solche Dinge."
Hintergrund des Ganzen ist das sogenannte Weiße Rauschen ("White Noise"). Die eintönigen Geräusche werden nicht nur von Babys und Kleinkindern als angenehm empfunden. Auch viele Erwachsene nutzen diese als Einschlaf-Hilfe.
Neben speziellen Geräten, Apps und Tonaufnahmen mit gleichmäßigen Geräuschen führen mitunter auch bestimmte Haushaltsgeräte wie etwa ein laufender Haartrockner oder eben die eingeschaltete Dunstabzugshaube zum Ziel.
Dumitru zählt zu den Stars der Serie "Alles was zählt", die seit 2006 im Vorabendprogramm von RTL läuft. Dort spielt er den ambitionierten Anwalt Kilian Reichenbach. 2024 wurde er Vater eines Sohnes. Er lebt mit seiner Familie in Düsseldorf.
Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

