Frankfurt am Main - "Ich weine viel, ich habe Schmerzen ohne Ende", bekennt Model und Influencerin Gina-Lisa Lohfink (39) in einem Interview. Die Ursache für ihre prekäre Lage sind die Folgen einer verpfuschten Schönheits-Operation. Im schlimmsten Fall droht der Reality-Darstellerin aus dem Raum Frankfurt der Verlust eines Beins!
Ihre gegenwärtige Situation sei für sie sehr belastend, erklärt die 39-Jährige in einem RTL-Video, welches der Sender am Dienstag veröffentlichte. "Ich sage viele Jobs ab, ich verliere viel Geld", berichtet das Model.
Das Unheil begann mit einer Operation vor drei Jahren in der Türkei. Gina-Lisa ließ einen sogenannten "Brazilian Butt Lift" an sich durchführen.
Dabei wurde ihr aber nicht - wie normalerweise üblich - körpereigenes Fett in den Po injiziert, sondern ein künstliches Gel.
In dem Clip kommt auch der aktuell behandelnde Arzt des Models zu Wort: Es sei ein schwieriger "und wirklich medizinisch extrem gefährlicher Fall", sagt der plastische Chirurg Dr. Andreas Dorow (52).
Das Kunststoff-Gel habe sich im Gewebe des rechten Beins des Models verteilt. "Und das wird man nie wieder ganz vollständig entfernen können, da das im Gewebe bis zur Haut hoch und runter bis zum Muskel verteilt ist", heißt es weiter.
Behandelnder Arzt von Gina-Lisa Lohfink: Gefahr, dass "sie ihr Bein verliert"
Zudem hätten sich Entzündungen gebildet, weshalb Gina-Lisa permanent Antibiotika nehmen müsse. Jedoch seien auch Bakterien in dem Gel eingebettet, wodurch die Medikamente diese Erreger nicht erreichen könnten. Es bestehe die Gefahr, "dass sie ihr Bein verliert", sagt der Arzt wörtlich.
Lohfink wendet sich zum Schluss des Videos an ihre Fans und rät diesen, es sich gut zu überlegen, bevor diese schönheitschirurgische Eingriffe an sich durchführen ließen. Ihre gegenwärtige Situation sei eine "riesengroße Tortur", betont die 39-Jährige.
Durch das Interview mit RTL ist das Rätsel gelöst, welches seit Mitte Mai viele Fans von Gina-Lisa bewegt hat. Damals hatte die Influencerin auf Instagram ein Foto von sich veröffentlicht, das sie auf einem Krankenbett sitzend und an einen Tropf angeschlossen zeigt.
"Man merkt oft erst, wie wichtig Gesundheit ist, wenn sie plötzlich nicht mehr selbstverständlich ist", schrieb das Model dazu, ohne jedoch die genaueren Hintergründe zu erklären.
Einige Tage später meldete sich dann Mona Buruncuk zu Wort, die ehemalige beste Freundin des Reality-Stars. Die Bilder und Berichte über Gina-Lisa hätten sie sehr berührt, "auch wenn wir heute keinen Kontakt mehr haben und unsere Trennung als Freundinnen bereits länger zurückliegt", sagte die 48-Jährige gegenüber TAG24.