Ina Müller mit Panikattacken auf der Bühne: "Kurz vor dem Umkippen"

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Hamburg - Da hatten sich zwei Quasselstrippen gefunden! Late-Night-Queen Ina Müller (60) war zu Gast im Podcast "feinstoff" von Mode-Designer Guido Maria Kretschmer (60) und sprach dort offen über ihre Ängste und über ihre Panikattacken auf der Bühne.

Talk-Masterin Ina Müller (60) sprach im Podcast "feinstoff" offen über ihre Ängste und Panikattacken.
Talk-Masterin Ina Müller (60) sprach im Podcast "feinstoff" offen über ihre Ängste und Panikattacken.  © Georg Wendt/dpa

Im Gespräch mit Kretschmer erklärte Müller zunächst, dass sie noch heute unter Flugangst leide und es weitestgehend versuche, auf Flüge zu verzichten. Wie die 60-Jährige zugab, habe sie schon mehrmals in der Luft Panikattacken erlitten und musste sogar zu Medikamenten greifen.

"Ich bin dann aufgelöst. Ich kann dann nicht mehr", gestand sie und verriet, dass sie ihren Ängsten den Kampf angesagt hat. "Ich mache alles, weil es war immer klar: Wenn du aufhörst, weil du eine Panikattacke hast, auf die Bühne zu gehen, wirst du da nie wieder raufgehen."

Da wurde der Podcast-Host hellhörig. "Hattest du das auf der Bühne schon mal?", wollte Kretschmer wissen. "Ja und ganz schlimm", lautete die Antwort von Müller. "Richtig mit Zeichen geben: Wenn ich schiele, nur noch eine Zugabe. Weil du bist ja kurz vor dem Umkippen."

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Wie die Talk-Masterin erklärte, müsse man bei einer Panik-Attacke "atmen, dich bewegen, und zwar so bewegen, wie du es willst".

Ina Müller sagte ihren Panikattacken den Kampf an

Gastgeber Guido Maria Kretschmer (60) fühlte Müller auf den Zahn.
Gastgeber Guido Maria Kretschmer (60) fühlte Müller auf den Zahn.  © Marcus Brandt/dpa

In solchen Momenten sei es aus ihrer Sicht einfach unmöglich, still am Mikrofon zu stehen und ein "Liebeslied zu singen". "Du kannst auch nicht mehr singen, weil du musst atmen", erklärte Müller weiter. Für sie war es daraufhin keine Option gewesen, ihre Auftritte aufzugeben. "Ich wusste, ich ziehe es durch."

Mittlerweile habe sie Medikamente, die sie im Notfall nehmen könnte, allerdings habe die gelernte Apothekerin diese nach eigenen Angaben schon seit Jahren nicht mehr genommen. "Ich will keine Tabletten dagegen nehmen, gegen meinen Kopf, meine Psyche. Ich bin stark", sagte sie und verriet, dass sie zwischendrin sogar eine Verhaltenstherapie ausprobiert hatte.

Letzten Endes hat ihr vor allem die Wut geholfen. "Irgendwann kippte das ins Positive, als ich so wütend war auf die schei... Panik. Ich hatte so eine Wut in mir, dass ich ständig mit der Panik gesprochen habe und gesagt habe: 'Komm doch, du Schwein. Du machst mich nicht fertig."

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Und diese Einstellung brachte Erfolg, ihre Angst hat die 60-Jährige unter Kontrolle. "Heute ist es so, wenn ich auf der Bühne stehe, ganz, ganz selten oder auch, wenn ich eine Sendung habe, sitzt die so im Nacken und man spürt sie atmen." Müller lasse sich davon nicht aus der Ruhe bringen. "Sie hat es noch nie wieder geschafft."

Titelfoto: Fotomontage: Georg Wendt/dpa, Marcus Brandt/dpa

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