Zwischen Höhenflug und Selbstzweifel: So gehen Guido Maria Kretschmer und Max Giesinger mit Lampenfieber um

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Hamburg - Die Höhen und Tiefen des Erfolgs: In der neuen Podcastfolge "feinstoff" sprachen Guido Maria Kretschmer (61) und Gast Max Giesinger (37) offen darüber, wie unterschiedlich die beiden mit Auftritten vor Menschenmassen umgehen.

Guido Maria Kretschmer (61) ist erst nach seinen Auftritten nervös. (Archivfoto)
Guido Maria Kretschmer (61) ist erst nach seinen Auftritten nervös. (Archivfoto)  © Marcus Brandt/dpa

Denn es gibt eine ganz deutliche Parallele zwischen den beiden: Sowohl der Modedesigner als auch der Sänger sind es gewohnt, vor vielen Leute zu performen.

Mit dem Hoch, das so ein Auftritt auslöst, können auch Verunsicherungen einhergehen. Guido erzählte, dass es für ihn persönlich gar keinen Unterschied mache, vor wie vielen Leuten er spreche - der Modedesigner sei vor und während eines Auftritts nie nervös.

"Ich habe das gern, wenn da viele sind, und mir macht das auch gar nichts aus. Ich gehe da so rein und quatsche dann durch", erklärte der Wahl-Hamburger.

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Doch ganz ohne Zweifel gehe es bei dem Modedesigner nicht, seine Sorgen fingen nach einem Auftritt an. "Ich bin danach voller Zweifel, auch wenn das gut gelaufen ist, dann denke ich mir: 'Oh, Guido, was hast du da nur erzählt?'"

Während seine Freunde und Eltern auf den Aftershowpartys bis morgens um 5 Uhr feiern, mache der Modedesigner lieber um 9 Uhr "den Polnischen" und grübele dann über seinen Auftritt. "Ich bin so ein Nachzweifler, bei mir kommt das wirklich im Nachgang, dass ich das dann nicht genießen kann", gab Guido ehrlich zu.

Max Giesinger lässt sich an schlechten Tagen "latent verunsichern"

Max Giesinger (37) lässt sich an schlechten Tagen auf der Bühne leicht verunsichern. (Archivfoto)
Max Giesinger (37) lässt sich an schlechten Tagen auf der Bühne leicht verunsichern. (Archivfoto)  © Marcus Brandt/dpa

Max Giesinger kenne das Problem nur zu gut - allerdings andersherum, wenn der Sänger mal einen nicht so guten Tag habe, sei er auf der Bühne "latent verunsichert".

"Wenn ich dann irgendetwas sehe, was mich triggert wie: 'Da lachen zwei', dann denke ich: 'Lachen die jetzt über mich?' und das kann mich in der Show dann runterschrauben", erklärte der Musiker.

Allerdings habe der Sänger inzwischen gelernt, bei solchen Situationen immer schneller loszulassen. "Vermutlich haben die gerade einfach eine gute Zeit und es liegt wahrscheinlich nicht an mir", sage sich der ehemalige "The Voice of Germany"-Kandidat dann in solchen Situationen.

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Wenn ein Konzert von ihm hingegen richtig gut gelaufen ist, "hypt" ihn so ein Erfolg schon mal für ein bis zwei Tage. Gefiel ihm das Konzert dagegen nicht so gut, denke der Musiker, er sei das "größte Arschloch". Der Sänger gab zu: "Also, es ist sehr an meine Leistung geknüpft tatsächlich."

Guido hatte noch einen kleinen Rat für den Musiker, der seiner Meinung nach ein "feiner Kerl" sei. Laut der Meinung des Modedesigners würde es immer ein paar Leute geben, die sich nicht richtig amüsieren bzw. eine Anti-Haltung hätten.

"Die würde ich sofort rauslassen. Ich nehme immer die Energie von allen und habe dann das Gefühl, ich bin im Publikum in dem Moment", so sein Fazit.

Titelfoto: Bildmontage: Marcus Brandt/dpa (2)

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