USA - Harry Styles (32) brachte vor kurzem sein viertes Studioalbum heraus und war während seiner Promotour bei der US-Show "Saturday Night Live" (SNL) zu Gast. Dabei ging er auch auf Gerüchte rund um seine Sexualität und Vorwürfe des "Queerbaitings" ein.
Denn dem 32-Jährigen wird schon länger "Queerbaiting" vorgeworfen - also eine Marketingstrategie, bei der queere Beziehungen angedeutet, aber nie explizit dargestellt werden. Diese Masche soll dazu dienen, Menschen aus der LGBTQIA+-Community anzusprechen, ohne gleichzeitig homophobe Fans abzuschrecken.
Wie People berichtete, sprach der Sänger in der Show über die Vorwürfe und blickte dabei auf seinen ersten Auftritt in der Sendung im Jahr 2019 zurück.
"Damals schienen die Leute sehr auf die Kleidung zu achten, die ich trug, und einige beschuldigten mich des sogenannten Queerbaitings. Aber ist es euch schon einmal in den Sinn gekommen, dass ihr vielleicht gar nicht alles über mich wisst?", so Styles mit einem Grinsen.
Anschließend erzählte er, was er in den vergangenen Jahren unternommen hatte und wie sein Album "Kiss All the Time. Disco, Occasionally" entstanden sei.
Harry Styles küsst den Comedian Ben Marshall
"Ich liebte es, weil, was ist schon besser, als die ganze Zeit zu küssen? (…) Manchmal kann Küssen großartig sein, wenn man richtig gut darin ist und ein guter Mensch ist", so der 32-Jährige. Wenig später betrat Ben Marshall (30) die Bühne und fragte den Sänger, wo denn sein Kuss bleibe.
"Na gut, komm her", entgegnete Styles, bevor er ihn zu sich zog und küsste. Kurz darauf schaute er in die Kamera und sagte mit einem Augenzwinkern: "Das ist jetzt Queerbaiting!"
Eine konkrete Stellungnahme zu den Vorwürfen gab er jedoch nicht ab - aber manchmal sagen kleine Gesten mehr als tausend Worte.
Während der Show präsentierte er zudem zwei Songs seines neuen Albums, das am 6. März veröffentlicht wurde.