Nächste Runde im Olympia-Krawall: Jan Böhmermann legt lautstark gegen Torsten Burmester nach

Köln - Das Abstimmungs-Drama um Olympia in Köln geht weiter! Zwei Wochen nach seinem ersten Take hat Moderator Jan Böhmermann (45) noch einmal gegen Bürgermeister Torsten Burmester (63) und dessen Passion für die olympischen Spiele in der Domstadt nachgelegt.

Torsten Burmester leitete zwei Jahre die Geschicke des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).  © Sebastian Gollnow/dpa

Die Sache ist klar: Bis zum Wochenende läuft in Köln die Abstimmung darüber, ob sich Köln in Zusammenarbeit mit anderen Städten um Olympia bewerben soll.

Nachdem "Böhmi" schon vor zwei Wochen Olympia-Stress mit Kölns Oberbürgermeister vom Zaun gebrochen hatte, legt der Podcaster bei "Fest und Flauschig" jetzt nochmal zu seiner Äußerung "fucking Bürgermeister" nach.

"Ich bin natürlich persönlich überhaupt nicht gegen den Bürgermeister. Das ist nur die Beleidigung des Amtes", erklärt der 45-Jährige.

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Seiner Klarstellung zufolge geht es ihm in erster Linie nicht um Torsten Burmester als Person - vielmehr die Tatsache das Internationale Olympische Komitee (IOC) und deren Entscheider in der Stadt zu haben, stört ihn.

"Das ist eine total korrupte, mit Diktaturen schmusende Nicht-Regierungsorganisation, die Geld verschluckt. Die will hier keiner haben. (...) Allein als politisches Zeichen und für die queere Community: Fick das IOC."

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Klare Haltung: Jan Böhmermann will Olympia nicht in Köln

Dessen Idee von Olympia in Köln kann Jan Böhmermann nichts abgewinnen.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Wie der "ZDF Magazin"-Host im Monolog an der Seite von Olli Schulz (52) findet, sei der ganzen Welt auch ohne die Olympischen Spiele klar, dass Köln "eine offene und freundliche Sportstadt ist und hier freundliche Menschen leben."

Ebenfalls anmerken will Böhmermann die jüngere berufliche Historie von Olympia-Kämpfer Torsten Burmester. "Ich möchte aber hinzufügen, dass der Kölner Oberbürgermeister bis 2024 der Vorsitzende des deutschen olympischen Sportbundes war. Der Typ hat zwei Jahre lang Olympia für Deutschland organisiert."

Demnach sei es kein Wunder, dass der SPD-Politiker großes Interesse daran hätte sämtliche Sport-Bosse nach Köln einzuladen. "Mit Politik und Stadtentwicklung hat das nichts zu tun - meiner Meinung nach."

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Nachdem der Nachfolger von Henriette Reker (69) bereits ein klärendes Vieraugengespräch unter neutraler Flagge in Aussicht gestellt hatte, ist sogar "Böhmi" gesprächsbereit. "Ich will nicht den Bürgermeister beleidigen, wir können sogar ein schönes Kölsch trinken."

Zum Abschluss macht er aber trotzdem noch einmal deutlich, was er von der ganzen Abstimmung hält. "Ich wähle nein und alle Coolen stimmen nein. "Die Stadt Köln war schon geil als das IOC noch nicht exisiert hat."

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