Köln/Stuttgart - Jana Ina (49) und ihr Ehemann Giovanni Zarrella sind dem deutschen Publikum als Entertainer bekannt. Was viele nicht wissen: Der 47-Jährige war einst ein begnadeter Fußballer und hat sein Talent vererbt.
Von 1992 bis 1994 kickte Giovanni in der Jugend der AS Rom. Nachdem er dann nach Deutschland zurückgezogen war, wechselte er in die Jugend des VfB Stuttgart.
Und genau dort spielt seit Juni 2024 auch sein Sohn Gabriel (17). Um seinem Traum, Fußballstar zu werden, näherzukommen, entschied sich der älteste Sprössling der Zarrellas sogar schon dazu, das Familien-Nest zu verlassen und von seiner Heimatstadt Köln nach Stuttgart zu ziehen.
Bei den Schwaben hat Gabriel jetzt seinen ersten großen Vertrag als Fußballer unterschrieben und seinen Kontrakt in der Jugend um zwei Jahre verlängert.
"Er ist ein physisch starker Spieler mit sehr guten technischen Anlagen und einem ausgezeichneten Spielverständnis. Wir glauben an die Perspektive Gabriels beim VfB über die U19 hinaus und freuen uns, dass er bei uns ist", erklärt Stephan Hildebrandt (52), Direktor des Nachwuchsleistungszentrums.
Der 17-Jährige habe als Innenverteidiger unter seinen Trainern Daniel Jungwirth (44) und Tobias Rathgeb (43) eine kontinuierlich positive Entwicklung vollzogen.
Bundesliga-Konkurrent soll Interesse an Gabriel Zarrella gehabt haben
Nachdem der Deutsch-Italiener in der vergangenen Saison noch 23 Pflichtspiele für die U17 der Schwaben absolviert hat und mit ihr das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft erreichen konnte, bremste ihn in dieser Spielzeit eine Knieverletzung aus. Im November feierte der 17-Jährige aber sein Comeback und lief seitdem dreimal für die U19 auf.
Auch Papa Giovanni gratuliert zum neuen Vertrag. "Arbeit, Mut, Fleiß, Leidenschaft, Beharrlichkeit. Stolz auf dich", schreibt er in seiner Instagram-Story.
Allerdings hätte der Abwehrspieler auch wieder in die Gegend seiner Eltern ziehen können. Denn wie "BILD" berichtet, soll auch der Bundesliga-Konkurrent Borussia Mönchengladbach großes Interesse an einer Verpflichtung des 1,90 Meter großen Defensivhünen gehabt haben.
Aber nicht nur das: Auch Zweitligist SpVgg Greuther Fürth soll Zarrella auf dem Zettel gehabt haben.
Dort sollte er direkt an die Profimannschaft angedockt werden, doch der beidfüßige Innenverteidiger entschied sich für einen Verbleib beim VfB Stuttgart, wo er jetzt auf seinen Durchbruch zum Profi hofft.