Lipödem-Erkrankung ein Fake? Jenny Frankhauser rechnet mit Hatern ab

Ludwigshafen - Influencerin Jenny Frankhauser (27) spricht mit ihren Fans über so ziemlich alles, was sie beschäftigt. Auch über ihre Lipödem-Erkrankung.

Vor wenigen Tagen präsentierte sich Jenny nach ihrer OP (links), nun rechnete sie mit Hatern ab (rechts).
Vor wenigen Tagen präsentierte sich Jenny nach ihrer OP (links), nun rechnete sie mit Hatern ab (rechts).  © Montage: Screenshots INstagram.com/Jenny Frankhaus

Wir erinnern uns: Öffentlich machte die ehemalige RTL-Dschungelkönigin ihr Leiden im Sommer. Betroffen sind Beine und Arme. Die erste Operation an den Oberschenkeln hat sie vor wenigen Tagen gut überstanden.

Jetzt gab es bei auf Jennys Instagram-Account jedoch einen waschechten Real Talk zum Thema Lipödem. Genauer: Zu heftigen Vorwürfen, die gegen die 27-Jährige wegen ihrer Erkrankung erhoben worden sein sollen!

Dabei erfuhren ihre 384.000 Follower, dass die Halbschwester von Daniela Katzenberger (33) neben lieben Nachrichten auch Unterstellungen und Beleidigungen erhalte. "Das bin ich ja gewohnt seit ich 16 bin, ist gar kein Problem."

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Aber: "Ich finde es sooo frech, wenn irgendwelche Leute schreiben 'Die hat gar keine Krankheit' und 'Die macht nur so'." Das sei in den Augen von Jenny "so dumm-frech einfach".

Unter den Video-Schnipsel schreibt sie "Ich wünschte, ich hätte diese Scheiß-Krankheit nicht!"

Die Influencerin ist sichtlich frustriert ob solcher Behauptungen: "Nur, weil ich nicht in Stadium 3 bin (schwerste Form, Anm. d. Red.) und das früh erkannt worden ist, sieht man das bei mir manchmal nicht so arg."

"Haltet Euer Gosch!"

Sonst kennt man Jenny vor allem mit einem Lächeln im Gesicht.
Sonst kennt man Jenny vor allem mit einem Lächeln im Gesicht.  © DPA

Jenny selbst sehe es jedoch sehr wohl, sie posiere auf Bildern nur nicht so, "dass man sagt 'Hey, ich bin voll die Lipödem-Schwester'". Sie stelle sich etwa auf die Zehenspitzen oder winkle die Beine an, damit es weniger auffällt.

Die Influencerin bemühte einen Vergleich: "Wenn ich einen Pickel hab', dann retouchiere ich den weg." Warum? Da sei zwar ein Pickel, "aber ich will den doch nicht präsentieren".

Und auch die erste OP an den Beinen verharmlose sie nicht. "Ich habe Euch gesagt, das war schmerzhaft. Aber ich persönlich finde, dass die Brust-OP schmerzhafter war."

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Zudem seien bei Jenny "nur" zwei Liter an den Oberschenkeln abgesaugt worden. Grund: Die Influencerin wollte ihre Kurven behalten. "Ich mag Rundungen, ich mag einen großen Arsch."

Der zweite Eingriff steht im Januar an - da geht's dann an die Arme und die Unterschenkel. Letzteres macht Jenny besonders zu schaffen. "Da ist mein großes Problem, da habe ich die Extrem-Schmerzen." Auch optisch störe sie der Bereich am meisten.

Zum Schluss ein Tipp der pfälzischen Influencerin an ihre Hater: "Haltet Euer Gosch!"

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