Das ging fix: Jimi Blue Ochsenknecht darf ausreisen und "seiner Arbeit nachgehen"
Berlin/Innsbruck - Jimi Blue Ochsenknecht (33) darf nach seinem Betrugsprozess in Österreich das Land ab sofort wieder verlassen.

Wie die Kronen Zeitung berichtete, hob das Landesgericht Innsbruck die Weisungen, die dem 33-Jährigen nach einer in Österreich möglichen sogenannten Diversion auferlegt wurden, am Donnerstag auf. Die zuständige Staatsanwaltschaft erhob keinen Einspruch dagegen.
Der Promi-Sohn wurde in dem Prozess zu einer Geldstrafe in Höhe von 18.000 Euro verdonnert, konnte damit aber einer Verurteilung und einem Eintrag ins Strafregister entgehen.
Gegen eine Zahlung von 15.000 Euro, die von Cheyenne Ochsenknecht (25) bei Gericht hinterlegt wurde, kam ihr Bruder bereits zuvor auf Kaution frei. Allerdings musste er seinen Reisepass abgeben und saß in Österreich fest.
Zu seinem Glück konnte er derweil auf dem Chianinahof seiner Schwester in der Steiermark unterkommen und das Leben genießen, wie bei Instagram zu sehen war.
Cheyenne und Jimi Blue Ochsenknecht genießen ihre gemeinsame Zeit in Österreich
Jimi Blue Ochsenknecht hat seine "volle Bewegungsfreiheit wiedererlangt"

"Eine weitere Aufrechterhaltung der gelinderen Mittel wäre nicht mehr verhältnismäßig gewesen", lobte Ochsenknechts Anwalt Matthias Holzmann die, seiner Ansicht nach, faire und objektive Entscheidung gegenüber der österreichischen Tageszeitung.
Jimi Blue erhält seinen Pass jetzt also wieder zurück und darf der Alpenrepublik, wann immer er will, den Rücken kehren. "Mein Mandant hat somit die volle Bewegungsfreiheit wiedererlangt" und "kann nun wieder in vollem Umfang seiner Arbeit nachgehen", stellte der Strafverteidiger fest.
Das sei auch wichtig, denn schließlich müsse Ochsenknecht ja noch die nicht unerhebliche Geldstrafe schnellstmöglich bezahlen.
Cheyenne bekommt jetzt übrigens auch ihre Kaution zurück. Ob Jimi Blue Ochsenknecht dieses Verfahren tatsächlich eine Lehre gewesen ist, wie der Anwalt anmerkte, wird sich zeigen.
Erstmeldung von 11.51 Uhr, aktualisiert um 12.29 Uhr.
Titelfoto: Expa/Johann Groder/APA/dpa