Jimi Blue Ochsenknecht unter Druck: Betrugsverfahren wird offenbar doch fortgesetzt

Innsbruck (Österreich) - Der Ochsenknecht-Sprössling Jimi Blue (34) kommt einfach nicht zur Ruhe. Nachdem er wegen einer offenen Hotelrechnung in Tirol aufgefallen war, droht dem Schauspieler nun erneut Ärger vor Gericht.

Das Landesgericht Innsbruck stellte das Verfahren gegen Schauspieler und Reality-TV-Darsteller Jimi Blue Ochsenknecht (34) gegen Zahlung einer Geldstrafe ein. (Archivfoto)  © Expa/Johann Groder/APA/dpa

Die Staatsanwaltschaft Innsbruck stellt sich gegen die ursprünglich geplante Einstellung des Verfahrens und will den Fall offenbar doch in Richtung Verurteilung treiben - wie die "Tiroler Tageszeitung" berichtete.

Im Zentrum des Verfahrens steht eine Hotelrechnung über 13.827,35 Euro für eine Geburtstagsfeier im Kirchberger Hotel "Sonne".

Ochsenknecht hatte den Betrag über Jahre nicht beglichen, erst während eines 23-tägigen Untersuchungshaftaufenthalts am Flughafen Hamburg wurde die Rechnung durch seine Ex-Freundin Yeliz Koç (32) beglichen.

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Ursprünglich schien der Fall erledigt - doch nun die Kehrtwende

Die Oberstaatsanwaltschaft könnte das Verfahren erneut vor das Oberlandesgericht Innsbruck bringen. (Archivfoto)  © Albert Otti/dpa

Ursprünglich schien eine Einigung möglich: Das Landesgericht Innsbruck hatte eine Diversion in Aussicht gestellt, bei der sechs Ratenzahlungen à 3000 Euro und eine persönliche Entschuldigung beim Hotelier die strafrechtliche Verurteilung abwenden sollten. Ochsenknecht kam der Zahlungsverpflichtung nach und zeigte Reue.

Doch nun stellt Oberstaatsanwalt Hansjörg Mayr die Grundlage der Vereinbarung infrage. Nach seiner Einschätzung sei die Diversion nicht gerechtfertigt, da Ochsenknecht den Vorwurf des Betrugs nicht anerkannt habe und auch das Nachtatverhalten den Voraussetzungen nicht entspreche.

Damit könnte der Fall gegen Jimi Blue Ochsenknecht doch wieder vor Gericht landen und in einer Verurteilung enden. Gleichzeitig belastet ihn weiterhin die Anzeige seiner Ex-Partnerin Laura-Marie Geissler, die zuletzt für zusätzlichen Wirbel sorgte.

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