Hamburg/Rügen - In der aktuellen Podcastfolge von "Baborie & Rakers - Was war los gewesen" gab Judith Rakers (50) eine emotionale Geschichte preis.
Da an diesem Freitag der 13. war, sprachen die beiden auch über das Thema Aberglaube.
Neben Mythen wie der Zahl 13 als Pechzahl, dass man auf Holz klopfen muss oder über schwarze Katzen die unter Leitern entlanglaufen, gab die Ex-"Tagesschau"-Sprecherin plötzlich eine emotionale Geschichte preis.
Diese hätte mit großem Glück zutun und auch einer Katze, begann die 50-Jährige ihre Erzählung.
Denn an Neujahr sei eine der zwei Katzen ihrer Eltern durch das laute Knallen der Böller in Panik geraten. Dabei sei sie aus dem Haus verschwunden. Allerdings verlor diese Katze mit dreieinhalb Jahren ihr Augenlicht. Dadurch war die Sorge um die weggelaufene Katze noch viel größer.
Inzwischen sei die Katze wieder aufgetaucht. "Aber sechs Wochen lang haben wir gedacht, das arme Tier, weil es lag ganz viel Schnee und dann können die natürlich nicht den Weg nach Hause erschnüffeln", so Rakers.
Judith Rakers spricht sich für Einschränkung von Böllern aus
In der Zeit hätte die Katze nichts jagen können oder eine Wasserstelle finden, da sie blind ist. "Mein Vater war fix und fertig, meine Stiefmutter, die ganze Familie, weil wir uns immer vorgestellt haben, wie dieses arme Tier, da jetzt im Wald herumirrt", teilte die Moderatorin.
Natürlich sei ihre Familie hinausgegangen, habe die Katze gerufen, Zettel aufgehängt, alle informiert, doch nichts passierte. "Sie kam in einem so schlechten Zustand, dass wir nicht wussten, ob sie es überlebt", so die 50-Jährige. Inzwischen habe sich die Katze aber wieder berappelt und Rakers und ihre Familie können aufatmen.
Diese Geschichte brachte die Moderatorin zum Nachdenken. Früher habe sie lange gedacht, dass Tiere das Feuerwerk schon überleben würden. "Aber diese Katze und dieses Ereignis haben mir gezeigt, dass es eben für einige Tiere wirklich lebensbedrohlich sein kann, was da passiert."
Rakers Fazit: Man solle doch das "Geknalle und Geböller" ein bisschen mehr einschränken.